Hermann genannt Brußeler und seine Frau Adelheid ('Ail-') verkaufen Hartung Schriber, Kanoniker des Stifts Weilburg, dessen Schwester Irmentrud, deren Erben und dem, der diese Urkunde mit deren Willen innehat, für 10 Mark guten Geldes Weilburger Währung, die diese ihnen bezahlt haben, 1 Malter ewiger Korngülte Weilburger Maß, die sie jährlich zwischen dem 15. August und 8. September auf deren Haus auf eigene Kosten von ihrem Gut zu Edelsberg ('Elinsperg') in gleicher Weise wie die 2 Malter entrichten sollen, die sie dem vorgenannten Hartung bereits darauf verkauft haben. - Heinrich von Michelbach, Vogt, Hermann Luke, Bürgermeister, Heinrich Knibe und Hermann Brunst, Schöffen zu Weilburg, künden das Siegel der Stadt Weilburg an.
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Hermann genannt Brußeler und seine Frau Adelheid ('Ail-') verkaufen Hartung Schriber, Kanoniker des Stifts Weilburg, dessen Schwester Irmentrud, deren Erben und dem, der diese Urkunde mit deren Willen innehat, für 10 Mark guten Geldes Weilburger Währung, die diese ihnen bezahlt haben, 1 Malter ewiger Korngülte Weilburger Maß, die sie jährlich zwischen dem 15. August und 8. September auf deren Haus auf eigene Kosten von ihrem Gut zu Edelsberg ('Elinsperg') in gleicher Weise wie die 2 Malter entrichten sollen, die sie dem vorgenannten Hartung bereits darauf verkauft haben. - Heinrich von Michelbach, Vogt, Hermann Luke, Bürgermeister, Heinrich Knibe und Hermann Brunst, Schöffen zu Weilburg, künden das Siegel der Stadt Weilburg an.
88, U 74
88 Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren
Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren >> 1 Urkunden >> 1351-1375
1374 November 3
Ausfertigung, Pergament. Das Siegel ab. - Rückvermerk (15. Jh.): 'Littera unius ml. siliginis, quod cedit in Edelberg de bonis Brußelers altari sancti Andree'
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. feria sexta post festum omnium sanctorum 1374
Struck, St. Walpurgisstift Weilburg, Nr. 1209
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:09 MESZ