AuSM Öffentliches Gesundheitswesen NW 0044 (Bestand)
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NW 0044 370.02.00
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW >> 4.2. Oberste Landesbehörden >> 4.2.1. Arbeits- und Sozialministerium >> 4.2.1.2. Gesundheitswesen
1945-1976
Öffentliches Gesundheitswesen: Entnazifizierung, gerichtlich angeordnete Leichenuntersuchungen und Geisteszustandsuntersuchungen, Bestände der Gesundheitsämter an Lebertrankapseln, Grenzlandhilfe, Arbeitszeit und Verdienst in Industrie und Landwirtschaft, Apothekenwesen
Bestandsbeschreibung: Die Akten des vorliegenden Bestandes NW 44 wurden am 1.4. 1963 in Stehordnern und gebündelt vom Arbeits- und Sozialministerium des Landes Nordrhein-Westfalen an das Hauptstaatsarchiv abgegeben und unter der Nr. III 59/63 akzessioniert. Es handelt sich hierbei um Akten der Abteilungen I - III (Öffentliches Gesundheitswesen), deren Laufzeit im wesentlichen von 1946 bis 1954 reicht.
In der Ablieferung dominieren Gutachten über gerichtsmedizinische Untersuchungen; daneben finden sich Akten über die Entnazifizierung der Beamten und Angestellten des Gesundheitsdienstes und die Grenzlandhilfe. Nur in geringem Umfang finden sich Unterlagen der Vorprovenienz Oberpräsidium der Nord-Rheinprovinz, Referat Medizinalwesen (M 1).
Ab Oktober 1946, dem Gründungsdatum der Länderministerien, werden folgende Aktenzeichen im Referat Öffentliches Gesundheitswesen des Sozialministeriums geführt:
II A 1: Entnazifizierung von Personen des öffentlichen Gesundheitsdienstes
II B 2: Leichenwesen, Exhumierung
1949 - Oktober 1953:
II B 7a: Beobachtung der allgemeinen Gesundheitslage.
II B l
Während der Vereinigung des Sozialministeriums mit den Ministerien für Arbeit und Wiederaufbau vom 1. Oktober 1953 bis zum 5. August 1954 wurde Abt. II in Abt. III umbenannt.
Bei der Verzeichnung wurden die Bestandsberichte für Lebertrankapseln bis auf 1 Beispiel nach Rücksprache mit dem zuständigen Dezernenten kassiert, ebenso die Gerichtsgutachten über Leichenuntersuchungen aus der Zeit nach 1950. Dagegen wurde aus medizinhistorischen Gründen eine Aufbewahrung der gerichtlich angeordneten Geisteszustandsuntersuchungen für sinnvoll gehalten. Ein Band Schriftverkehr zwischen dem Oberpräsidium der Provinz Westfalen
und der Militärregierung über die Sozialversicherung wurde zuständigkeitshalber an das Staatsarchiv Münster abgegeben.
Der Bestand wurde im Februar 1977 von Stadtarchivinspektoranwärterin Christa Bußkamp und Stadtarchivinspektoranwärter Gerd Lamers unter Leitung von Staatsarchivrat z.A. Dr. Jürgen Rainer Wolf verzeichnet. Das Findbuch schrieb Frau Rätzke.
2009 wurde der Bestand durch Oberstaatsarchivrat Dr. Matthias Meusch um neun Akten zum Apothekenwesen erweitert.
Große Teile des Bestandes unterliegen einer verlängerten Sperrfrist und sind nur mit Sondergenehmigung benutzbar.
Die Archivalien sind zu zitieren: NW 44 Nr.
Beamtenliste
Sept. 1946: als Referatsleiter im Gesundheitssektor: ORR/OMR Dr. Gerfeldt (zu Gerfeldt siehe Nachlaß RWN 139-9, Findbuch 470.11)
24.2.1947: Leiter der Abteilung II A, Öffentl. Gesundheit: ORR/OMR Dr. Pusch
Juni 1948:
Abteilungsleiter von II A: Min.Rat Dr.Pusch;
Abteilungsleiter von II B: ORR/OMR Dr.Gerfeldt;
Referatsleiter von II B 2: ORR/OMR Dr.Gerfeldt.
Ab Juni 1948:
Hauptabteilung II: MR Dr.Hünerbein;
Abteilung II B: ORR/OMR Dr.Gerfeldt;
Referat II B l: ORR/OMR Dr.Gerfeldt.
24.9.1952:
Hauptabteilung II Ministerialdirigent Dr. Hünerbein;
Abteilung II B: Min.Rat Dr.Gerfeldt
Referat II B l: Min.Rat Dr.Gerfeldt.
28.10.1953:
Abteilung III: Ministerialdirigent Dr.Hünerbein;
Gruppe III B: Min.Rat Prof. Dr. Gerfeldt
Referat III B l: Min.Rat Prof. Dr. Gerfeldt
1957-1959: Leiter der Abteilung III des Arbeits-und Sozialministeriums: Min.Rat Dr. Fischer
Teile des Bestandes unterliegen den Sperrfristen des § 7,2 Archivgesetz NRW. Für die Einsichtnahme ist eine Sondergenehmigung erforderlich.
Bestandsbeschreibung: Die Akten des vorliegenden Bestandes NW 44 wurden am 1.4. 1963 in Stehordnern und gebündelt vom Arbeits- und Sozialministerium des Landes Nordrhein-Westfalen an das Hauptstaatsarchiv abgegeben und unter der Nr. III 59/63 akzessioniert. Es handelt sich hierbei um Akten der Abteilungen I - III (Öffentliches Gesundheitswesen), deren Laufzeit im wesentlichen von 1946 bis 1954 reicht.
In der Ablieferung dominieren Gutachten über gerichtsmedizinische Untersuchungen; daneben finden sich Akten über die Entnazifizierung der Beamten und Angestellten des Gesundheitsdienstes und die Grenzlandhilfe. Nur in geringem Umfang finden sich Unterlagen der Vorprovenienz Oberpräsidium der Nord-Rheinprovinz, Referat Medizinalwesen (M 1).
Ab Oktober 1946, dem Gründungsdatum der Länderministerien, werden folgende Aktenzeichen im Referat Öffentliches Gesundheitswesen des Sozialministeriums geführt:
II A 1: Entnazifizierung von Personen des öffentlichen Gesundheitsdienstes
II B 2: Leichenwesen, Exhumierung
1949 - Oktober 1953:
II B 7a: Beobachtung der allgemeinen Gesundheitslage.
II B l
Während der Vereinigung des Sozialministeriums mit den Ministerien für Arbeit und Wiederaufbau vom 1. Oktober 1953 bis zum 5. August 1954 wurde Abt. II in Abt. III umbenannt.
Bei der Verzeichnung wurden die Bestandsberichte für Lebertrankapseln bis auf 1 Beispiel nach Rücksprache mit dem zuständigen Dezernenten kassiert, ebenso die Gerichtsgutachten über Leichenuntersuchungen aus der Zeit nach 1950. Dagegen wurde aus medizinhistorischen Gründen eine Aufbewahrung der gerichtlich angeordneten Geisteszustandsuntersuchungen für sinnvoll gehalten. Ein Band Schriftverkehr zwischen dem Oberpräsidium der Provinz Westfalen
und der Militärregierung über die Sozialversicherung wurde zuständigkeitshalber an das Staatsarchiv Münster abgegeben.
Der Bestand wurde im Februar 1977 von Stadtarchivinspektoranwärterin Christa Bußkamp und Stadtarchivinspektoranwärter Gerd Lamers unter Leitung von Staatsarchivrat z.A. Dr. Jürgen Rainer Wolf verzeichnet. Das Findbuch schrieb Frau Rätzke.
2009 wurde der Bestand durch Oberstaatsarchivrat Dr. Matthias Meusch um neun Akten zum Apothekenwesen erweitert.
Große Teile des Bestandes unterliegen einer verlängerten Sperrfrist und sind nur mit Sondergenehmigung benutzbar.
Die Archivalien sind zu zitieren: NW 44 Nr.
Beamtenliste
Sept. 1946: als Referatsleiter im Gesundheitssektor: ORR/OMR Dr. Gerfeldt (zu Gerfeldt siehe Nachlaß RWN 139-9, Findbuch 470.11)
24.2.1947: Leiter der Abteilung II A, Öffentl. Gesundheit: ORR/OMR Dr. Pusch
Juni 1948:
Abteilungsleiter von II A: Min.Rat Dr.Pusch;
Abteilungsleiter von II B: ORR/OMR Dr.Gerfeldt;
Referatsleiter von II B 2: ORR/OMR Dr.Gerfeldt.
Ab Juni 1948:
Hauptabteilung II: MR Dr.Hünerbein;
Abteilung II B: ORR/OMR Dr.Gerfeldt;
Referat II B l: ORR/OMR Dr.Gerfeldt.
24.9.1952:
Hauptabteilung II Ministerialdirigent Dr. Hünerbein;
Abteilung II B: Min.Rat Dr.Gerfeldt
Referat II B l: Min.Rat Dr.Gerfeldt.
28.10.1953:
Abteilung III: Ministerialdirigent Dr.Hünerbein;
Gruppe III B: Min.Rat Prof. Dr. Gerfeldt
Referat III B l: Min.Rat Prof. Dr. Gerfeldt
1957-1959: Leiter der Abteilung III des Arbeits-und Sozialministeriums: Min.Rat Dr. Fischer
Teile des Bestandes unterliegen den Sperrfristen des § 7,2 Archivgesetz NRW. Für die Einsichtnahme ist eine Sondergenehmigung erforderlich.
Archivbestand
Deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
21.04.2026, 8:22 AM CEST
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