Margret, Herzogin v. Saphoy und Gräfin zu Wirtemberg, vergleicht durch ihre Getreuen Graf Johannß v. Eberstein, Herrn Johannß Vergenhannß, decretorum doctor und Propst zu Stutgarten, Jörg Keib v. Hohenstein und Conrat vom Stein v. Clingenstein, Hofmeister der A., die Spänne zwischen Ritter Philipp v. Mülnheim für seine Frau Barbara v. Westernach und Rienhart v. Nuwhusen d. Ä. wegen Barbaras Erbe von ihrem verst. Bruder Vyt v. Ahelfingen, von dem Rienhart v. N. als Barbaras Stiefvater einen Teil ingehab hatte: Rienhart v. N soll Philipp v. M. für dessen Frau Barbara am nächsten Martinstag [1468] 500 fl rh mit 25 fl rh Zugülte geben gemäß zweier Schuldbriefe von Rienhart v. N. und seinem Bruder Wolff v. N.; am Martinstag 1469 soll Rienhart v. N. die letzten 500 fl rh mit 25 fl rh Zugülte bezahlen; nach Erhalt der gesamten 1.000 fl rh soll Philipp v. M. sie für seine Frau Barbara als Heimsteuer und Widum anlegen; für diese Heimsteuer soll Philipp v. M. ebenfalls 1.000 fl als Widerlegung für seine Frau in Gütern etc. anlegen, aus denen sie von 20 fl je 1 fl jährlich erhält; bei vorzeitigem Tod Rienharts v. N. sollen seine Erben die 1.000 fl samt den 50 fl Zugült entrichten; Philipp v. M. behält sich für sich, seine Frau Barbara und ihre Erben vor, wegen desselben an die Nachkommen des verst. Ritters Diethrich v. Angellach heranzutreten

Show full title
Landesarchiv Baden-Württemberg
Data provider's object view
Loading...