1.) Ein Gut zu Mengsberg [Stadtteil von Neustadt (Hessen), Lkr. Marburg-Biedenkopf], das Konrad (Contze) Steinfelder innehatte und das jährlich si...
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Urk. 14, 4349
A I u, von Dörnberg sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Döringenberg, Nr. 4
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe D >> Do-Du >> Dörnberg, von >> 1600-1699
1609 Juni 10
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Ein Gut zu Mengsberg [Stadtteil von Neustadt (Hessen), Lkr. Marburg-Biedenkopf], das Konrad (Contze) Steinfelder innehatte und das jährlich sieben Malter Frucht Treysaer Maß zinst, als Mannlehen; 2.) ein Gut zu Mengsberg, das Hillebrant innehatte und das jährlich neun Böhmische [Groschen] Treysaer Währung zinst, als Mannlehen. Der 1490 Belehnte hatte die Güter mit Zustimmung des damaligen Lehnsherrn, nämlich Hermanns von Hessen, Erzbischofs zu Köln, als Vormund des Landgrafen Wilhelm von Hessen, von folgenden Personen gekauft: Metze, Witwe des Tile zu (Ypeshain), den Brüdern Wigand, Bernd und Heinrich, Söhnen der zuvor genannten Metze, Heinz Schenck und dessen Ehefrau Heide und Johann (Henne) Fleck und dessen Ehefrau Else.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Adrian von Dörnberg
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Adrian von Dörnberg
Belehnte/r: Johann Adrian von Dörnberg, Sohn des verstorbenen Adolf Wilhelm von Dörnberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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