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Abbildung eines Mikrophotogramms von einem Hoden
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Schwarz-Weiß-Fotografie, die eine runde Aufnahme zeigt, die mithilfe eines Mikroskops hergestellt wurde. Zu sehen sind dunklere Gebilde, die ungeordnet in einem hellen Kreisausschnitt liegen. Dazwischen finden sich kleine dunkle Einheiten, die Ähnlichkeit mit Samenkörnern haben. Ein paar Formationen wurden vermutlich nachträglich mit einer durchgezogenen oder gestrichelten Linie umkreist. Ein Gebilde wurde mit zwei gestrichelten, überkreuz liegenden Linien markiert. Kontext: (siehe Bildunterschrift)
Bildunterschrift in Hirschfeld: Hodenbefunde bei intersexuellen Varianten: Fig. 2.
Hoden eines 18 jährigen Homosexuellen. Vergr. 46 fach, Mikrophotogramm. Die O umrandeten Stellen bezeichnen die Leydigzellen, die zu 5–10 vereinigt und ziemlich regelmässig gebaut sind. Die X angekreuzten Stellen sind degenerierte Tubuli (Plasma Vakuolen!). Merkwürdig ist die starke Ausdehnung des Bindegewebes, ohne dass eine wesentliche Vermehrung des intersekretorischen Apparates sichtbar ist. Die Zahl der Leydigzellen scheint im ganzen nicht wesentlich über die Norm hinauszugehen (normale Verteilung: 2–4 Leydigzellen in einer Gruppe). Die Tubuli erschienen durch die große Ausdehnung des fast wie gequollen aussehenden Bindegewebes sehr isoliert. (Die Abhebung der Lamina propria vom Tubusepithel an einzelnen Stellen ist Folge der Konservierung.)
Hirschfeld, Hodenbefunde bei intersexuellen Varianten.
Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, Berlin
FSIFS-492_b
Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes des Landes Berlin
Fotografische Sammlung des ehemaligen Instituts für Sexualwissenschaft