Sachthematische und biographische Sammlung zur deutschen Militärgeschichte 1849-1945 (Bestand)
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BArch MSG 2
call number: MSG 2
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Sammlungen >> Militärgeschichtliche Sammlungen
1850 ff.
Bestandsbeschreibung: Den Grundstock des Bestandes bildet das 1968 von der Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamt übernommene Sammlungsgut, dass bis in die Gegenwart durch private Abgaben kontinuierlich erweitert wird. Die Sammlung umfasst Einzelstücke und kleinere Konvolute von Unterlagen privater Herkunft, aus denen sinnvollerweise keine eigenen Nachlassbestände oder eigenständige Sammlungsbestände gebildet werden können.
Ein wesentliches Merkmal des Bestandes ist seine Heterogenität, sowohl was den Inhalt als auch die äußere Form des Archivguts betrifft. Um systematischen Recherchen zu unterstützen, wurden bei der Verzeichnung des Archivguts alle für die kontextuale Einordnung der Unterlagen wichtigen Informationen erfasst; inhaltliche Aspekte wurden dagegen nur in Einzelfällen erschlossen. Aus arbeitsökonomischen Gründen wurde auf Querverweise zu anderen Überlieferungen verzichtet. Zusätzliche Recherchen in den staatlichen Provenienzbeständen sollten deshalb grundsätzlich betrieben werden.
In den Jahren 2009 / 2010 wurden zahlreiche andere Sammlungsbestände mit dem Bestand MSG 2 verschmolzen. Gleichzeitig werden in den Sammlungen überlieferte Nachlässe zu eigenen Beständen formiert. Diese Flurbereinigung machte die grundlegende Überarbeitung notwendig. Dadurch kommt es zu Nachbewertungen sowie Neuverzeichnungen. Diese Maßnahmen werden mittelfristig andauern.
Inhaltliche Charakterisierung: Die Sammlung ergänzt die Überlieferung der staatlichen militärischen Provenienzstellen sowie der Nachlässe herausragender militärischer Persönlichkeiten. Ihr Überlieferungsspektrum erstreckt sich zeitlich von der Epoche der Einigungskriege 1866/1870/71 bis in die Gegenwart. Strukturell lässt sich das Sammlungsgut im Wesentlichen drei Kategorien zuordnen:
(1) Nachlassfragmente früherer Militärangehöriger in Form von Erinnerungen, Tagebüchern, Fotoalben, Briefen und sonstigen Unterlagen.
(2) Sachdarstellungen und Memorabilia
(3) Dokumentation der Geschichte von Truppengattungen und einzelnen Verbänden, Einheiten und Einrichtungen sowie Überlieferungssplitter aus dem Kontext der soldatischer Traditions- und Kameradschaftspflege
Autographen- und Fotosammlungen, die in der Vergangenheit vom Bundesarchiv-Militärarchiv übernommen wurden, werden gesondert in der Klassifikation ausgewiesen.
Zitierweise: BArch MSG 2/...
Ein wesentliches Merkmal des Bestandes ist seine Heterogenität, sowohl was den Inhalt als auch die äußere Form des Archivguts betrifft. Um systematischen Recherchen zu unterstützen, wurden bei der Verzeichnung des Archivguts alle für die kontextuale Einordnung der Unterlagen wichtigen Informationen erfasst; inhaltliche Aspekte wurden dagegen nur in Einzelfällen erschlossen. Aus arbeitsökonomischen Gründen wurde auf Querverweise zu anderen Überlieferungen verzichtet. Zusätzliche Recherchen in den staatlichen Provenienzbeständen sollten deshalb grundsätzlich betrieben werden.
In den Jahren 2009 / 2010 wurden zahlreiche andere Sammlungsbestände mit dem Bestand MSG 2 verschmolzen. Gleichzeitig werden in den Sammlungen überlieferte Nachlässe zu eigenen Beständen formiert. Diese Flurbereinigung machte die grundlegende Überarbeitung notwendig. Dadurch kommt es zu Nachbewertungen sowie Neuverzeichnungen. Diese Maßnahmen werden mittelfristig andauern.
Inhaltliche Charakterisierung: Die Sammlung ergänzt die Überlieferung der staatlichen militärischen Provenienzstellen sowie der Nachlässe herausragender militärischer Persönlichkeiten. Ihr Überlieferungsspektrum erstreckt sich zeitlich von der Epoche der Einigungskriege 1866/1870/71 bis in die Gegenwart. Strukturell lässt sich das Sammlungsgut im Wesentlichen drei Kategorien zuordnen:
(1) Nachlassfragmente früherer Militärangehöriger in Form von Erinnerungen, Tagebüchern, Fotoalben, Briefen und sonstigen Unterlagen.
(2) Sachdarstellungen und Memorabilia
(3) Dokumentation der Geschichte von Truppengattungen und einzelnen Verbänden, Einheiten und Einrichtungen sowie Überlieferungssplitter aus dem Kontext der soldatischer Traditions- und Kameradschaftspflege
Autographen- und Fotosammlungen, die in der Vergangenheit vom Bundesarchiv-Militärarchiv übernommen wurden, werden gesondert in der Klassifikation ausgewiesen.
Zitierweise: BArch MSG 2/...
17355 Aufbewahrungseinheiten; 119,7 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Literatur: Hilfsmittel
Erich Kanapin: Die deutsche Feldpostübersicht 1939-1945. Vollständiges Verzeichnis der Feldpostnummern in numerischer Reihenfolge nach deren Aufschlüsselung. Bearbeitet nach dem im Bundesarchiv-Militärarchiv verwahrten Unterlagen des Heeresfeldpostmeisters, 3 Bde., Osnabrück 1980-1982
Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945, 14 Bde., Osnabrück 1977-1980
Sammelbiographien:
Hans Jürgen Brandt / Peter Häger (Hrsg.): Biographisches Lexikon der katholischen Militärseelsorge deutschlands 1848 bis 1945, Paderborn 2002
Enrico Syring (Hrsg.): Die Militärelite des Dritten Reichs. 27 biographische Skizzen, München 1998
Gerd R. Ueberschär (Hrsg.): Hitlers militärische Elite, 2 Bde., Darmstadt 1998
Hans Ehlert / Armin Wagner (Hrsg.): Genosse General! Die Militärelite der DDR in biographischen Skizzen, Berlin 2003 (Militärgeschichte der DDR; 7)
Clemens Range: Generale und Admirale der Bundeswehr, Herford 1990
Rangdienstlisten
Verbandsgeschichten
Einführungen in die Alltags- und Mentalitätsgeschichte:
Thomas Kühne / Benjamin Ziemann (Hrsg.): Was ist Militärgeschichte? Paderborn 2000.
Nikolaus Buschmann / Horst Carl (Hrsg.): Die Erfahrung des Krieges. Erfahrungsgeschichte. Perspektiven von der Französischen Revolution bis zum Zweiten Weltkrieg, Paderborn 2001 (Krieg in der Geschichte; 9)
Christine Brocks: Die bunte Welt des Krieges. Bildpostkarten aus dem Ersten Weltkrieg 1914-1918, Essen 2008 (Frieden und Krieg; 10)
Dietlind Wünsche: Feldpostbriefe aus China. Wahrnehmungs- und Deutungsmuster deutscher Soldaten zur Zeit des Boxeraufstandes 1900/1901, Berlin 2008 (Studien zur Kolonialgeschichte; 2)
Edition: Universitäts- und Landesbibliothek Bonn: Sammlung von Kriegsbriefen aus den Einigungskriegen 1864, 1866, 1870/71 - digitale Präsentation: http://s2w.hbz-nrw.de/ulbbn/nav/classification/1095662
Erich Kanapin: Die deutsche Feldpostübersicht 1939-1945. Vollständiges Verzeichnis der Feldpostnummern in numerischer Reihenfolge nach deren Aufschlüsselung. Bearbeitet nach dem im Bundesarchiv-Militärarchiv verwahrten Unterlagen des Heeresfeldpostmeisters, 3 Bde., Osnabrück 1980-1982
Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945, 14 Bde., Osnabrück 1977-1980
Sammelbiographien:
Hans Jürgen Brandt / Peter Häger (Hrsg.): Biographisches Lexikon der katholischen Militärseelsorge deutschlands 1848 bis 1945, Paderborn 2002
Enrico Syring (Hrsg.): Die Militärelite des Dritten Reichs. 27 biographische Skizzen, München 1998
Gerd R. Ueberschär (Hrsg.): Hitlers militärische Elite, 2 Bde., Darmstadt 1998
Hans Ehlert / Armin Wagner (Hrsg.): Genosse General! Die Militärelite der DDR in biographischen Skizzen, Berlin 2003 (Militärgeschichte der DDR; 7)
Clemens Range: Generale und Admirale der Bundeswehr, Herford 1990
Rangdienstlisten
Verbandsgeschichten
Einführungen in die Alltags- und Mentalitätsgeschichte:
Thomas Kühne / Benjamin Ziemann (Hrsg.): Was ist Militärgeschichte? Paderborn 2000.
Nikolaus Buschmann / Horst Carl (Hrsg.): Die Erfahrung des Krieges. Erfahrungsgeschichte. Perspektiven von der Französischen Revolution bis zum Zweiten Weltkrieg, Paderborn 2001 (Krieg in der Geschichte; 9)
Christine Brocks: Die bunte Welt des Krieges. Bildpostkarten aus dem Ersten Weltkrieg 1914-1918, Essen 2008 (Frieden und Krieg; 10)
Dietlind Wünsche: Feldpostbriefe aus China. Wahrnehmungs- und Deutungsmuster deutscher Soldaten zur Zeit des Boxeraufstandes 1900/1901, Berlin 2008 (Studien zur Kolonialgeschichte; 2)
Edition: Universitäts- und Landesbibliothek Bonn: Sammlung von Kriegsbriefen aus den Einigungskriegen 1864, 1866, 1870/71 - digitale Präsentation: http://s2w.hbz-nrw.de/ulbbn/nav/classification/1095662
Besondere Benutzungsbedingungen: Die Benutzung unterliegt punktuell Einschränkungen aus konservatorischen und rechtlichen Gründen. Darüber hinaus erfordert das bisweilen schwierige Schriftbild insbesondere der autobiographischen Aufzeichnungen einen höheren Zeitansatz für die Benutzung. Weitere Einschränkungen der Benutzbarkeit ergeben sich durch die grundlegende Überarbeitung des Bestandes.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ