Domänenamt Pforzheim: Generalia, Orte (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 410
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) >> Finanzen, Landwirtschaft und Forst >> Domänen und Liegenschaften >> Domänenamt Pforzheim
[1448]-1900
Inhalt und Bewertung
Enthält vor allem: Kirchenbauakten zu einzelnen Orten (z.T. mit kolorierten Plänen), Akten zum Pforzheimer Schlossbezirk, Unterlagen der Grundherrschaft der Freiherren v. Gemmingen-Steinegg bzw. v. Gemmingen-Mühlhausen, Akten zur Zehntablösung und zu Erblehengütern (insbesondere Mühlen), Rechte der Klöster Frauenalb und Lichtenthal, vereinzelt auch Beraine (Lagerbücher)
Vorwort: Das Domänenamt Pforzheim bildete die Nachfolge lokaler Stellen aus der Zeit des Alten Reiches. Vorprovenienzen aus dieser Zeit sind für die Markgrafschaft Baden (-Durlach) u.a. die Amtskellereien bzw. Geistlichen Verwaltungen in Pforzheim und Stein (heute: Königsbach-Stein), die Ökomomieverwaltung Gottesaue und die Burgvogteien Bauschlott und Niefern. Dazu kommen die Lokalverwaltungen der Freiherrn von Gemmingen-Steinegg und v. Gemmingen-Mühlhausen, deren Schriftgut beim Verkauf der Grundherrschaft Gemmingen-Steinegg an den badischen Staat im Jahr 1839 offenbar z.T. mit übernommen wurde [1]. Der Anteil der Akten aus dem 19. Jahrhundert überwiegt zwar, der Voraktenanteil ist aber nicht unerheblich. Der Zuständigkeitsbereich des Domänenamts Pforzheim erstreckte sich im Verlauf des 19. Jahrhunderts auf die meisten badischen Orte des heutigen Enzkreises sowie einen Teil des heutigen Landkreises Karlsruhe, namentlich die Orte Auerbach, Bauschlott, Bilfingen, Brötzingen, Büchenbronn, Darmsbach, Dietlingen, Dietenhausen, Dillweißenstein, Dobel (heute Lkr. Calw), Dürrn, Eisingen, Ellmendingen, Ersingen, Eutingen, Göbrichen, Hagenschieß, Hamberg, Hohenwart, Huchenfeld, Ispringen, Ittersbach, Kieselbronn, Langenalb, Langensteinbach, Lehningen, Mühlhausen (Gde. Tiefenbronn), Neuhausen, Niefern, Nöttingen, Obermutschelbach, Öschelbronn, Pforzheim, Schellbronn, Spielberg, Steinegg, Tiefenbronn, Untermutschelbach, Weiler und Würm. Der Bestand umfasst 495 Faszikel bzw. 8,4 lfd.m. Hervor zu heben sind dabei die Kirchenbauakten zu einzelnen Orten (z.T. mit colorierten Plänen), Akten zum Pforzheimer Schlossbezirk, Unterlagen der Grundherrschaft der Freiherren v. Gemmingen-Steinegg bzw. v. Gemmingen-Mühlhausen, zur Zehntablösung und zu Erblehengütern, insbesondere Mühlen. Auch der Zugriff des Staates auf Rechte der Klöster Frauenalb und Lichtenthal findet im Bestand mehrfach seinen Niederschlag. Vereinzelt befinden sich im Bestand auch Beraine (Lagerbücher). Der Großteil der Beraine des Domänenamts und seiner Vorgängerbehörden dürfte aber, auf Grund der Selektbildung im 19. Jahrhundert, in Bestand 66 gelangt sein. Das vorliegende Findbuch entstand im Rahmen eines Projekts im Generallandesarchiv zur Umwandlung von Zettel- in Bandrepertorien. Dabei wurde die aus den 1960er Jahren stammende maschinenschriftliche Kartei vom Unterzeichneten mit Hilfe der OCR-Technologie per Scanner eingelesen und anschließend in Midosa 95 eingegeben und überarbeitet. Provenienz- und Umfangsbestimmung sowie die archivgerechte Verpackung des Bestandes erfolgte unter tätiger Mithilfe von Frau Edeltraud Reibenspies. Die Recherchemöglichkeiten wurden mit Hilfe einer Konkordanz, einer Provenienzübersicht sowie Orts-, Personen- und Sachindex verbessert. Karlsruhe, im März 2002 Johannes Renz [1] Zum rudimentären Familienarchiv v. Gemmingen-Steinegg in Unterbessenbach selbst vgl. Konrad Krimm/ Kurt Andermann, Archive der Kraichgauer Ritterschaft, Karlsruhe 1993, S. 42
Enthält vor allem: Kirchenbauakten zu einzelnen Orten (z.T. mit kolorierten Plänen), Akten zum Pforzheimer Schlossbezirk, Unterlagen der Grundherrschaft der Freiherren v. Gemmingen-Steinegg bzw. v. Gemmingen-Mühlhausen, Akten zur Zehntablösung und zu Erblehengütern (insbesondere Mühlen), Rechte der Klöster Frauenalb und Lichtenthal, vereinzelt auch Beraine (Lagerbücher)
Vorwort: Das Domänenamt Pforzheim bildete die Nachfolge lokaler Stellen aus der Zeit des Alten Reiches. Vorprovenienzen aus dieser Zeit sind für die Markgrafschaft Baden (-Durlach) u.a. die Amtskellereien bzw. Geistlichen Verwaltungen in Pforzheim und Stein (heute: Königsbach-Stein), die Ökomomieverwaltung Gottesaue und die Burgvogteien Bauschlott und Niefern. Dazu kommen die Lokalverwaltungen der Freiherrn von Gemmingen-Steinegg und v. Gemmingen-Mühlhausen, deren Schriftgut beim Verkauf der Grundherrschaft Gemmingen-Steinegg an den badischen Staat im Jahr 1839 offenbar z.T. mit übernommen wurde [1]. Der Anteil der Akten aus dem 19. Jahrhundert überwiegt zwar, der Voraktenanteil ist aber nicht unerheblich. Der Zuständigkeitsbereich des Domänenamts Pforzheim erstreckte sich im Verlauf des 19. Jahrhunderts auf die meisten badischen Orte des heutigen Enzkreises sowie einen Teil des heutigen Landkreises Karlsruhe, namentlich die Orte Auerbach, Bauschlott, Bilfingen, Brötzingen, Büchenbronn, Darmsbach, Dietlingen, Dietenhausen, Dillweißenstein, Dobel (heute Lkr. Calw), Dürrn, Eisingen, Ellmendingen, Ersingen, Eutingen, Göbrichen, Hagenschieß, Hamberg, Hohenwart, Huchenfeld, Ispringen, Ittersbach, Kieselbronn, Langenalb, Langensteinbach, Lehningen, Mühlhausen (Gde. Tiefenbronn), Neuhausen, Niefern, Nöttingen, Obermutschelbach, Öschelbronn, Pforzheim, Schellbronn, Spielberg, Steinegg, Tiefenbronn, Untermutschelbach, Weiler und Würm. Der Bestand umfasst 495 Faszikel bzw. 8,4 lfd.m. Hervor zu heben sind dabei die Kirchenbauakten zu einzelnen Orten (z.T. mit colorierten Plänen), Akten zum Pforzheimer Schlossbezirk, Unterlagen der Grundherrschaft der Freiherren v. Gemmingen-Steinegg bzw. v. Gemmingen-Mühlhausen, zur Zehntablösung und zu Erblehengütern, insbesondere Mühlen. Auch der Zugriff des Staates auf Rechte der Klöster Frauenalb und Lichtenthal findet im Bestand mehrfach seinen Niederschlag. Vereinzelt befinden sich im Bestand auch Beraine (Lagerbücher). Der Großteil der Beraine des Domänenamts und seiner Vorgängerbehörden dürfte aber, auf Grund der Selektbildung im 19. Jahrhundert, in Bestand 66 gelangt sein. Das vorliegende Findbuch entstand im Rahmen eines Projekts im Generallandesarchiv zur Umwandlung von Zettel- in Bandrepertorien. Dabei wurde die aus den 1960er Jahren stammende maschinenschriftliche Kartei vom Unterzeichneten mit Hilfe der OCR-Technologie per Scanner eingelesen und anschließend in Midosa 95 eingegeben und überarbeitet. Provenienz- und Umfangsbestimmung sowie die archivgerechte Verpackung des Bestandes erfolgte unter tätiger Mithilfe von Frau Edeltraud Reibenspies. Die Recherchemöglichkeiten wurden mit Hilfe einer Konkordanz, einer Provenienzübersicht sowie Orts-, Personen- und Sachindex verbessert. Karlsruhe, im März 2002 Johannes Renz [1] Zum rudimentären Familienarchiv v. Gemmingen-Steinegg in Unterbessenbach selbst vgl. Konrad Krimm/ Kurt Andermann, Archive der Kraichgauer Ritterschaft, Karlsruhe 1993, S. 42
495 Akten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ
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