- Volk und Staat - Reinhold Maier über eine zukünftige Außenpolitik Deutschlands
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 D451023/001
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949
Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949 >> Tondokumente des Jahres 1947 >> März 1947
Dienstag, 4. März 1947
(O-Ton) Reinhold Maier: "Moskauer Konferenz" der Allierten. Bekennt sich zur deutschen Schuld am Zweiten Weltkrieg. Uneinigkeit der Alliierten in Moskau beruht auf einer "Verstrickung der europäischen politischen Beziehungen ..., für welche der Zweite Weltkrieg nicht verantwortlich ist". Zukünftige deutsche Außenpolitik: Das ganze deutsche Volk hat die Verhandlungsführer ... zu wählen". Vorbereitungen erfolgen unter Leitung des Staatssekretärs Fritz Eberhard. Schaffung eines Staatssekretariats in Stuttgart "'für die Vorbereitung des Friedensvertrags' und der untrennbar damit verbundenen staatsrechtlichen Neugestaltung unseres Vaterlandes". Schaffung einer Leitstelle der Landesregierungen der Bi-Zone zur Materialsammlung für den Friedensvertrag in Frankfurt/M. Wirtschaftliche Entwicklung in der Bi-Zone: Verurteilt "Herumkritisiererei" an der Nahrungsmittelhilfe der USA. Begrüßt das Industrieprogramm der USA. Über den Frieden mit Europa. Initiative für eine "europäische Notgemeinschaft" muß von Europa ausgehen. Gegen deutsches Vorpreschen. Europa und Deutschland sind aufeinander angewiesen. Über den "inneren Frieden": Für die Revision des Gesetzes über die 'Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus'. Für Versöhnung der Deutschen untereinander. Für baldige Rückkehr der Kriegsgefangenen. Die Kriegsgefangenen sind keine Kriegsverbrecher. Nur politisch nicht vorbelastete Menschen sollen in verantwortliche Positionen
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Audio-Visuelle Medien
Moskau [RUS]
Stuttgart S
Nachkriegszeit: Deutschlands Zukunft
Nachkriegszeit: Friedensvertrag
Nachkriegszeit: Moskauer Konferenz
Rede
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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