Johann Jakob Weitman Richteramtsverwalter, Johan Huseman und Brandt angen Endt, Schöffen zu Ginderich, bekennen, dass vor ihnen Caspar Brandthorst namens seiner Hausfrau Mechelt ingen Law, Elßken ingen Law Hausfrau des Dahm Giesen, Jenneken in gen Law Hausfrau Johanns Heseman genannt Fingerhut, Lambert in gen Law für sich und ihre abwesenden Schwäger und Schwestern, die Eheleute Jan ingen Law und Ältgen Hesemans, alle als Erben des Schöffen Willem ingen Law, der am 13. Oktober 1678 beim Gindericher Gericht zum Erben der Maria Tollhauß Wittwe des Derk von Ilt deklariert ist, zusammen mit Jenneken Mengfisch, Wittwe des Johann von Kempen bekennen, dass sie am 29. März 1685 an den Gerichtsschreiber Henrik Bruckhuisen ein Stück Weideland, ungefähr 2 Mutset, gelegen an der Poll in den Bennopen (Nachbarn: Peter Holtman oder Jan von Groin, Bucheltsche zu Menzelen) als frei allodiales Erbe und zehntfrei laut einer Urkunde des Richters Solinander, 2 Schöffen und 2 Laten des Hofes von Ilt vom 26. Oktober 1619 verkauft haben. Laut Gerichtsprotokoll vom 28. März 1686 sind darauf in 3 Herren Lande (hier, zu Rheinberg und zu Alpen) etwaige Berechtigte zur Meldung aufgefordert. Als am 25. April sich niemand meldete, ist das Gut an den Käufer übertragen und Friede bei Strafe von 10 Goldgulden und 10 Malter Hafer gelegt worden. In diesen Kauf hat der Gerichtsschreiber Henricus Bruckhuisen jetzt nach Bezahlung des Kaufgeldes den Johannes ther Furt, Pächter der Karthäuser zu Xanten, wohnhaft zu Birten, eintreten lassen. Pergament. Siegel (2) des Richters und der Schöffen. In dorso: 1692, August 7. Johan ther Furtt bezeugt den Erwerb der Weide durch die Karthäuser in Xanten durch Zahlung des Kaufpreises an ihn. Unterschriften des ther Furt und des Henr. Bruckhuisen.