Die Lehen und Güter, von denen der 1495 Belehnte einen Teil von seiner Ehefrau geerbt und einen Teil selbst gekauft hatte, nämlich: 1.) ein freier...
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Urk. 14, 12556
A I u, Stang sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Stange, Nr. 1
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Heb-Hen >> Heide, von der
1573 Dezember 04
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Lehen und Güter, von denen der 1495 Belehnte einen Teil von seiner Ehefrau geerbt und einen Teil selbst gekauft hatte, nämlich: 1.) ein freier Siedelhof und ein Zinshof und fünf Hufen Land mit einem Teich, gelegen hinter Asmus Schlich, in und vor Kölleda [Stadt, Lkr. Sömmderda]; 2.) eine halbe Hufe Land in Feld und Flur zu Bissingesdorf [Wüstung bei Großneuhausen, Lkr. Sömmerda] und ein Baumgarten und eine Schaftrift [zu Bissingesdorf]; 3.) jährliche Zinse auf Höfen und Land zu Kölleda, nämlich acht Geschock und 48 Groschen, 38 Hühner, zehneinhalb Gänse, zwei Lammsbäuche und zweieinhalb Scheffel Hafer. [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hans Ernst von der Heide
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hans Ernst von der Heide
Belehnte/r: Hans Ernst von der Heide, dann in eventum Hans Heinrich und Hermann von der Heide
Identifikation von Bissingesdorf nach Lehfeldt, Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach. Verwaltungsbezirk Apolda, S. 434.
Identifikation von Bissingesdorf nach Lehfeldt, Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach. Verwaltungsbezirk Apolda, S. 434.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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