Gerlach und Gottschalk Fischers und ihre Mutter Wolberch beurkunden, daß Abt Hinrich Eyssinchusen und der Konvent zu Bredelar mit dem verstorbenen Hinrich Henckel, ihrem Stiefvater, und ihrer Mutter Wolberch einen Vertrag über die Zehnten zu Esbeck und Desbeck im Feld zu Brilon geschlossen und ihren Zwist auf Vermittlung des Hermann von Wartberch, Doktor der Rechte und Kanoniker an St. Marien ad gradus in Köln, beigelegt haben. Danach soll Wolberch den Zehnten zu Desbeck lebenslang nutzen, Kloster Bredelar aber den Zehnten zu Esbeck erhalten. Die Urkundenaussteller bestätigen diese Vereinbarung, erklären alle früheren Absprachen für nichtig und bitten den Grafen zu Waldeck als Lehnsherrn um Zustimmung. Ipso die beati Thome apostoli
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Gerlach und Gottschalk Fischers und ihre Mutter Wolberch beurkunden, daß Abt Hinrich Eyssinchusen und der Konvent zu Bredelar mit dem verstorbenen Hinrich Henckel, ihrem Stiefvater, und ihrer Mutter Wolberch einen Vertrag über die Zehnten zu Esbeck und Desbeck im Feld zu Brilon geschlossen und ihren Zwist auf Vermittlung des Hermann von Wartberch, Doktor der Rechte und Kanoniker an St. Marien ad gradus in Köln, beigelegt haben. Danach soll Wolberch den Zehnten zu Desbeck lebenslang nutzen, Kloster Bredelar aber den Zehnten zu Esbeck erhalten. Die Urkundenaussteller bestätigen diese Vereinbarung, erklären alle früheren Absprachen für nichtig und bitten den Grafen zu Waldeck als Lehnsherrn um Zustimmung. Ipso die beati Thome apostoli
A 103u, 477
A 103u Kloster Bredelar - Urkunden
Kloster Bredelar - Urkunden >> 7. 1451 bis 1500
1451 Dezember 21
Vermerke: Ausfertigung, Pergament, deutsch. Siegel des Johann Grunder, Richters zu Brilon, an Pergamentpressel anhängend, am oberen Rand leicht beschädigt. Abschrift in Bredelar Akten 2 fol. 402-403v
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:36 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Bredelar (Tektonik)
- Kloster Bredelar / Urkunden (Bestand)
- 7. 1451 bis 1500 (Gliederung)