Grenzirrungen der Ämter Reinbek, Trittau, Tremsbüttel, Steinhorst mit den Städten Hamburg und Lübeck, sowie den Gütern Ahrensburg und Borstel (Amt Trittau/Reinbek)
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LASH, Abt. 7 Nr. 5071
Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713
Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 >> 6 Ämter und Landschaften Schleswig-Holstein-Gottorf >> 6.14 Ämter Reinbek und Trittau >> 6.14.1 Öffentliches und Generelles (1327-) 1566-1712
(1327-) 1590
Enthält: Relation des Amtmanns Claus von der Wisch und seiner Mitkommissare über die Grenzverhandlungen mit Hamburg betr.: Farmsen (Mühlen, Heerweg, Stauung) und Jurisdiktionsstreitigkeiten. mit Ahrensburg (Peter Rantzau) über die Grenze gegen das Amt Tremsbüttel (Delingsdorf, Beimoor, Weg nach Hammoor) sowie die Auswechslungen in Wulfsdorf und in den Ämtern Apenrade und Lügumkloster. mit Johann von Buchwald und seinem Beistand (Christoffer Rantzau-Quarnbek, Detlef Brockdorff-Schrevenborn, Claus von Buchwald, Dr. Wilhelm Moller) wegen des Weges Nahe-Sandkrug beziehungsweise Nahe-Stegen und des Buchwald'schen Zolls darauf, wegen der Wege von Stuvenborn und Sievershütten und so weiter nach und um Öring (vergleiche Abt. 7 Nr. 5077), wegen des Itzstedter Sees, wegen Stuvenborner Scheide zum Gut Borstel (vergleiche Abt. 7 Nr. 5073), wegen der Grenze zwischen Neritz und Grabau und bei der Streithorst, wegen der nach Borstel schuldigen Dienste und Heuern aus Itzstedt und Tönningstedt, sowie der Mühlenfahrt von sechs Dörfern aus den Ämtern Trittau und Tremsbüttel nach der Borsteler Mühle. mit Lübeck wegen der Grenze zwischen Linau und Koberg und wegen des Dorfes Duvensee, insbesondere der von Lübeck angemaßten Jagd Enthält auch: Rechte Breide Rantzaus zu Waterneversdorf in Hammoor (wüste Feldmark). Statthalter Heinrich Rantzau wegen einer neuen Mühle (zu Sühlen) - vergleiche Abt. 7 Nr. 5136) und wegen der in Oldesloe brüchfällig gewordenen Trittauer Untertanen. Benedikt von Ahlefeldt, Amtmann zu Steinburg, wegen der Grenzirrungen (Streit) zwischen König und Herzog bei Heide (alles im Protokoll unter August 9 und 10) Von der Relation liegen drei Exemplare vor: 1) Konzept, das zusätzlich die Berichte der Itzstedter, Tönningstedter, Linauer und Stuvenseer Bauern enthält, 2) Reinschrift, die zusätzlich den von Peter Rantzau produzierten Permutationsbrief von 1327 März 21 (Schleswig-Holsteinische Regesten und Urkunden III, 608) in niederdeutscher Übersetzung, sowie ein Schreiben der Stadt Lübeck über die Grenze zwischen Linau und Koberg, enthält 3) eine Abschrift
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:04 MEZ
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- Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 (Bestand)
- 6 Ämter und Landschaften Schleswig-Holstein-Gottorf (Gliederung)
- 6.14 Ämter Reinbek und Trittau (Gliederung)
- 6.14.1 Öffentliches und Generelles (1327-) 1566-1712 (Gliederung)