Kurfürst Johann Friedrich I. von Sachsen belehnt (für sich und in Vormundschaft von Herzog Johann Ernst) Eberhard von Lindenau mit dem Sattelhof, Vorwerk und dem halben Dorf Thammenhain in dem Umfang, wie sein Vorgänger es beurkundet hat. Mitbelehnt werden Siegismund von Lindenau, Domdechant in Merseburg, sowie die Brüder Caspar, Heinrich und Fritz von Lindenau zu Machern und Wolf von Lindenau.
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Kurfürst Johann Friedrich I. von Sachsen belehnt (für sich und in Vormundschaft von Herzog Johann Ernst) Eberhard von Lindenau mit dem Sattelhof, Vorwerk und dem halben Dorf Thammenhain in dem Umfang, wie sein Vorgänger es beurkundet hat. Mitbelehnt werden Siegismund von Lindenau, Domdechant in Merseburg, sowie die Brüder Caspar, Heinrich und Fritz von Lindenau zu Machern und Wolf von Lindenau.
20561 Rittergut Thammenhain, Nr. U 17 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
20561 Rittergut Thammenhain
20561 Rittergut Thammenhain >> 01 Patrimonialherrschaft über Thammenhain >> 01.01 Belehnungen
26. Februar 1533
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:43 MEZ