Verkauf von Gütern zu Sondheim an Cappel durch Ditmar Zan
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Urk. 18, 314
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1355 Dez. 21
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1350-1359
1355 Dezember 21
Ausf. Perg. - RundSg. der Kalandsbrüder zu Homberg abh., Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.291 Nr.16
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini 1355 in die sancti Thome apostoli
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ditmar Zan, seine Ehefrau Kunne (Kunny) und ihre Kinder (erbin) Johann, Ditmar und Gele bekunden, daß sie aus selbstverschuldeter Not (dorch noit vnsir scholt) einvernehmlich Abt und Konvent von Cappel für bezahlte 66 lb. Hessischer d. ihren Hof, genannt der 'wizse hob', und 3 Malter Fruchtrente, halb Korn und halb Hafer Homberger Maßes, jährlich auf Michaelis zu Cappel oder zu Homberg zu liefern, als gute Landsiedel aus allem, was sie zu Sondheim (Sunthem) in Dorf und Dorfmark besitzen, verkauft haben. Die Verkäufer setzen das Stift mit allem Recht in den Hof ein, verzichten und versprechen Währschaft zu leisten. Falls sie oder ihre Erben aus Not die Besserung an dem Gut verkaufen müssen und Cappel ihnen 66 lb.d., drei alte h. für 2 d. gezählt, zahle, soll es mit allem Recht und Nutzen dem Stift ohne Widerspruch gehören.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Super bonis in Sunthem Dit[mar] [?] Zans. (Inventar 1527) Cviii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Unarg (a) Altarist zu Homberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Kellner
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Rotenburg (Rodinberg)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hermann von Beisheim (Beyshem)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Monich
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wasmud Glucke
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar Kobe (Koby)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Thilo Merfertir
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Wese (Wise)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Kalandsbruderschaft zu Homberg durch Tilmann Voszal (Fozagil), Pfarrer zu Waßmuthshausen, Altarist in der Pfarrei Homberg, und Wigand Gebin (Gebyne), Bürgermeister zu Homberg, als Vormünder (formunde) der Kalandsbrüder ebd.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Kopiar K 270, 149r-v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.263 f.
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.279
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ditmar Zan, seine Ehefrau Kunne (Kunny) und ihre Kinder (erbin) Johann, Ditmar und Gele bekunden, daß sie aus selbstverschuldeter Not (dorch noit vnsir scholt) einvernehmlich Abt und Konvent von Cappel für bezahlte 66 lb. Hessischer d. ihren Hof, genannt der 'wizse hob', und 3 Malter Fruchtrente, halb Korn und halb Hafer Homberger Maßes, jährlich auf Michaelis zu Cappel oder zu Homberg zu liefern, als gute Landsiedel aus allem, was sie zu Sondheim (Sunthem) in Dorf und Dorfmark besitzen, verkauft haben. Die Verkäufer setzen das Stift mit allem Recht in den Hof ein, verzichten und versprechen Währschaft zu leisten. Falls sie oder ihre Erben aus Not die Besserung an dem Gut verkaufen müssen und Cappel ihnen 66 lb.d., drei alte h. für 2 d. gezählt, zahle, soll es mit allem Recht und Nutzen dem Stift ohne Widerspruch gehören.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Super bonis in Sunthem Dit[mar] [?] Zans. (Inventar 1527) Cviii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Unarg (a) Altarist zu Homberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Kellner
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Rotenburg (Rodinberg)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hermann von Beisheim (Beyshem)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Monich
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wasmud Glucke
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar Kobe (Koby)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Thilo Merfertir
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Wese (Wise)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Kalandsbruderschaft zu Homberg durch Tilmann Voszal (Fozagil), Pfarrer zu Waßmuthshausen, Altarist in der Pfarrei Homberg, und Wigand Gebin (Gebyne), Bürgermeister zu Homberg, als Vormünder (formunde) der Kalandsbrüder ebd.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Kopiar K 270, 149r-v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.263 f.
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.279
(a) Kopiar: 'Wernher'
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ