2/11 [fol. 98'f]: 1614 Sept. 1 (Senatsprotokoll)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XI
Enthält: Anwesend: Rektor Besold, Osiander, Hafenreffer, Sigward, Magirus, Halbritter, Harpprecht, Bocer, Bajer, Bloß, Faber, Haug, Welling, Maestlin, Colb; 1.) Gesuch des Salomon Villinger, Bürger und Messerschmied zu Tübingen, um Unterstützung seiner Bemühungen, die von Hans Georg v. Hallweyl entwendeten Rappier, Sporen und Dolche ersetzt zu bekommen. [Dekret fehlt] [UAT 2/11, Bl. 98']; 2.) [Protokollnotizen]; [a] Vokation, Zollbrief ... Herr Hoffmann, Mag. [Valentin (Anm. 1)] Höck. [UAT 2/11, Bl. 99]; [b] Abgelehnter Interzessionantrag des Salomon [Villinger] und empfohlene Bemühung um Vorladung des [Hans Georg v. Hallweyl]. [c] Vorladung des [Ulrich] Wolff und erklärte Absicht, ihn wegen seines ungebührlichen Verhaltens Dr. [Johann Christoph] Walch gegenüber von seinem Vater abholen zu lassen. [d] Auszufertigende Urkunde für Hauptmann Staimlin. [e] Anordnungen für die Zehentbeständer. [f] Dekret an den Synd. mit Terminbekanntgabe für die Vermögensauszahlung an Mag. [Jakob] Faber und seine Freunde [Verwandten] (Anm. 2). [UAT 2/11, Bl. 99]; Anm. 1: Mag. [Valentin] Höck: MUT 18561 [Heckius]. Anm. 2: Vgl. UAT 2/11, fol. 79', 81.
Akte
Acta Senatus, Bd. XI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:43 MEZ
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