Sammlungen, Vereine, Gesellschaften, Stiftungen, Freundeskreise: Audiovisuelle Medien (Bestand)
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161.
Landeskirchliches Archiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Sammlungen, Vereine, Gesellschaften, Stiftungen, Freundeskreise
In den Monaten Juli bis Oktober 2022 wurde der Bestand der so genannten 'audiovisuellen Medien' gesichtet und bewertet. Die als archivwürdig bewerteten Medien werden fortan im klimatisierten Neuen Magazin untergebracht, was für diese sensible Gattung besonders belangvoll ist.
Die Einheiten des Bestands 161., Audiovisuelle Medien, haben Standort-, keine Archivaliensignaturen erhalten. D.h., die einzelnen Medien sind nach "ihrem" Aufbewahrungs-Karton sowie Regalboden im Neuen Magazin (z. B.: "Kt. 5 - 54/7/1") signiert. Er umfasst 2,3 lfm. zzgl. 3 Planböden (LPs und Filmspulen).
Vorfindlich sind folgende Medientypen: Tonbandspulen (mit Klappbox o. runden Metallhüllen); CD/CD-R; DVD/DVD-R/DVD-Video; MC; VHS; LP; Filmspulen in Transportdosen, Festplatten. Abspielgeräte für Tonbänder, Filme, LP hat unser Archiv nicht, so dass nicht in jedem Falle die Lesbarkeit der Einheiten oder vorhandene Datenverluste geprüft werden konnte. Auch bezüglich der Speicherformate ergibt sich ein äußerst heterogenes Bild. Digitale Dateien sind sowohl in retrodigitaler als auch genuin digitaler Art vorhanden.
Dias sowie Bilder und Fotos bilden einen eigene Bestände (166. sowie 154.).
Die Filmsequenzen über die feierliche Amtseinsetzung des 1. badischen Landesbischofs Julius Kühlewein (1873-1948) und die Verabschiedung des Kirchenpräsidenten Klaus Wurth (1861-1948) in der Stadtkirche Karlsruhe (23.07.1933) bilden dabei nicht nur aufgrund ihres Alters ein herausragendes kirchenhistorisches Zeugnis. Hervorzuheben wäre auch eine Filmspule mit dem Titel "Kirchentag Leipzig 1954". Dieser war der letzte gesamtdeutsche Kirchentag. Aufgrund der angespannten Situation der Christ*innen in der DDR war er zugleich ein Politikum. Mit ihren 650.000 Besuchern war die Hauptversammlung des Leipziger Kirchentages am 11.07.1954 die größte Veranstaltung eines Kirchentages überhaupt.
Als ein nächster, wohl auch langfristiger Schritt steht die Überlegung an, ob man die als archivwürdig bewerteten Einheiten retrodigitalisiert, um sie gemäß neuester archivfachlicher Erkenntnisse vor einem Datenverlust zu bewahren. Voraussetzung dafür ist die Verfügbarkeit von Abspielgeräten, um Datenverluste prüfen, den Inhalt und damit den Aussagegehalt wirklich erkennen und eine abschließende Bewertung durchführen zu können.
Die Einheiten des Bestands 161., Audiovisuelle Medien, haben Standort-, keine Archivaliensignaturen erhalten. D.h., die einzelnen Medien sind nach "ihrem" Aufbewahrungs-Karton sowie Regalboden im Neuen Magazin (z. B.: "Kt. 5 - 54/7/1") signiert. Er umfasst 2,3 lfm. zzgl. 3 Planböden (LPs und Filmspulen).
Vorfindlich sind folgende Medientypen: Tonbandspulen (mit Klappbox o. runden Metallhüllen); CD/CD-R; DVD/DVD-R/DVD-Video; MC; VHS; LP; Filmspulen in Transportdosen, Festplatten. Abspielgeräte für Tonbänder, Filme, LP hat unser Archiv nicht, so dass nicht in jedem Falle die Lesbarkeit der Einheiten oder vorhandene Datenverluste geprüft werden konnte. Auch bezüglich der Speicherformate ergibt sich ein äußerst heterogenes Bild. Digitale Dateien sind sowohl in retrodigitaler als auch genuin digitaler Art vorhanden.
Dias sowie Bilder und Fotos bilden einen eigene Bestände (166. sowie 154.).
Die Filmsequenzen über die feierliche Amtseinsetzung des 1. badischen Landesbischofs Julius Kühlewein (1873-1948) und die Verabschiedung des Kirchenpräsidenten Klaus Wurth (1861-1948) in der Stadtkirche Karlsruhe (23.07.1933) bilden dabei nicht nur aufgrund ihres Alters ein herausragendes kirchenhistorisches Zeugnis. Hervorzuheben wäre auch eine Filmspule mit dem Titel "Kirchentag Leipzig 1954". Dieser war der letzte gesamtdeutsche Kirchentag. Aufgrund der angespannten Situation der Christ*innen in der DDR war er zugleich ein Politikum. Mit ihren 650.000 Besuchern war die Hauptversammlung des Leipziger Kirchentages am 11.07.1954 die größte Veranstaltung eines Kirchentages überhaupt.
Als ein nächster, wohl auch langfristiger Schritt steht die Überlegung an, ob man die als archivwürdig bewerteten Einheiten retrodigitalisiert, um sie gemäß neuester archivfachlicher Erkenntnisse vor einem Datenverlust zu bewahren. Voraussetzung dafür ist die Verfügbarkeit von Abspielgeräten, um Datenverluste prüfen, den Inhalt und damit den Aussagegehalt wirklich erkennen und eine abschließende Bewertung durchführen zu können.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.06.2025, 10:08 MESZ