Hartmann von Pfaffenweiler verkauft Ul[rich] Ericius oder Gricius für 5 1/2 lb Konstanzer Pfennige den Wald Luss ("Luz") bei Kohlhaus und verzichtet gegenüber dem Kloster Weingarten, dessen Eigenmann der Käufer ist, auf seine Rechte.
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 1093
B 515 U 1093
Karseer Amt fasc. 008 n. 08
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1290 Februar 10 (iv idus Februarii)
11,7 x 21 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: Pergament fleckig, Schrift verblaßt
Aussteller: Hartmann von Pfaffenweiler
Empfänger: Kloster Weingarten
Siegler: Brüder M[arquard] und Ul[rich] von Schellenberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Publiziertes Regest: WUB 9, S. 336
Aussteller: Hartmann von Pfaffenweiler
Empfänger: Kloster Weingarten
Siegler: Brüder M[arquard] und Ul[rich] von Schellenberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Publiziertes Regest: WUB 9, S. 336
Ericius, Ulrich
Gricius, Ulrich
Pfaffenweiler, Hartmann von
Schellenberg, Marquard von
Kohlhaus : Karsee, Wangen im Allgäu RV
Konstanz KN; Münze
Weingarten RV; Kloster
Weingarten RV; Kloster, Leibeigene
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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