Johann (Heinkin) Kolenbrender von Siesbach (Sins-) und seine Frau Elisabeth (Else) geloben dem Grafen Johann von Sp. und seinen Erben, in ihrer Grafschaft wohnen zu bleiben und nicht wegzugehen, solange sie leben. Zur Sicherheit stellen sie als Bürgen für 60 Gulden, jeder bürgt für alle: Peter Menchin [von Siesbach], Nikolaus (Claus) Scholle von Mackenrodt (Magenroid), Nikolaus (Claus) Mundel von Schmißberg (Smis-), Thilmann (Dile) More von Hettenrodt (Hetthenroid), Johann (Henne) Penczeler von Mackenrodt, Peter Lechgeller von Vollmersbach (Volbers-), Jakob Gertenners Sohn von Hettstein (-steyn), Hu{o}ne von Gettenbach, Schu{o}stze von Algenrodt (-roid), Gottfried (Gobel) von Hettstein und Heinrich (Heintze) Hetze von Tiefenbach (Diffen-). Werden die Eheleute abtrünnig, kann sich der Graf an die Bürgen halten und an Leib und Gut der Eheleute greifen, wo er und seine Amtleute sie finden. Freiheiten, Landfrieden und Gewohnheiten von Kaisern, Fürsten, Grafen, Herren und Städten oder von Gerichten sollen sie davor nicht schützen. Fangen der Graf oder seine Amtleute die Aussteller aus Zorn und schließen sie ein, sind die Bürgen nicht ledig. Die Eheleute versprechen, die Zusicherungen ein- und die Bürgen schadlos zu halten. Die Bürgen geloben, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Eheleute und Bürgen bitten Wilhelm Pastor zu Reichenbach (Richen-) um Besiegelung. Dieser kündigt sein Siegel an.