D 58 - Nachlass Christian Mann (1820-1891) (Bestand)
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D 58
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> D - Private Nachlässe und Sammlungen
1843-1891
Einleitung: =========== Biogramm ============
===== Mann, Christian =====
Christian Gottlob Mann wurde am 31.10.1820 in Horrheim geboren. Seine Ausbildung zum Glaser absolvierte er ab 1835 in Enzweihingen. Aber 1839 befand er sich als Glasergeselle auf Wanderschaft u.a. in Calw und Pforzheim.
Nach seinen Wanderjahren besuchte er 1842-1848 die Evangelistenschule "zur Hoffnung" von Ernst Joseph Gustav de Valenti in Bern. Im Anschluss daran machte er die Dienstprüfungen zum Lehrergehilfen in Horrheim, wo er dann auch als Unterlehrer wirkte. Danach wurde er Schulmeister in Hohenklingen (1854-1859) und Schützingen (1860-1890).
1855 heiratete er Wilhelmine Katherine Höschele aus Gerlingen.
Christian Mann starb am 03.07.1891 in Waiblingen.
========== Bestandsgeschichte und -beschreibung ===========
Der hauptsächliche Nachlass wurde von Sibylle Fischer geb. Mann, Urenkelin von Christian Mann, am 17. August 2000 dem Landeskirchlichen Archiv Stuttgart übergeben (Nrn. 1-5). Weitere Unterlagen, nämlich vier gebundene Autographenbände, sind dem Archiv per Schenkungserklärung vom 21. November 2021 (s. LKAS, A 242, Nr. 171) von Urenkel Dr. Christoph Mann, Herrenberg, geschenkt worden (Nrn. 6-8).
Der Nachlass enthält vor allem Reden in Gedichtform, außerdem Korrespondenz und Liedtexte. Daneben sind vier Bände mit "Betrachtungen" zu neutestamentlichen Büchern sowie Predigten und 'Morgenstunden' aus Manns Zeit an der Predigerschule Dr. de Valenti in Bern (1841-1848) überliefert. Der Bestand umfasst 0,2 lfm. mit acht Verzeichnungseinheiten aus dem Zeitraum von 1841 bis 1891.
Der Bestand wurde im April 2012 von Anna Spiesberger (Nrn. 1-5) und im September von Heinrich Löber (Nrn. 6-8) erschlossen.
========= Quellen und Literatur ================
Adolf Mann: Aus der Familiengeschichte Mann. Bd. 1: Vom unbekannten Wesen und vom unbegreiflichen Schicksal des Menschen. Ludwigsburg 1969; Bd. 2: Stuttgart 1969.
===== Mann, Christian =====
Christian Gottlob Mann wurde am 31.10.1820 in Horrheim geboren. Seine Ausbildung zum Glaser absolvierte er ab 1835 in Enzweihingen. Aber 1839 befand er sich als Glasergeselle auf Wanderschaft u.a. in Calw und Pforzheim.
Nach seinen Wanderjahren besuchte er 1842-1848 die Evangelistenschule "zur Hoffnung" von Ernst Joseph Gustav de Valenti in Bern. Im Anschluss daran machte er die Dienstprüfungen zum Lehrergehilfen in Horrheim, wo er dann auch als Unterlehrer wirkte. Danach wurde er Schulmeister in Hohenklingen (1854-1859) und Schützingen (1860-1890).
1855 heiratete er Wilhelmine Katherine Höschele aus Gerlingen.
Christian Mann starb am 03.07.1891 in Waiblingen.
========== Bestandsgeschichte und -beschreibung ===========
Der hauptsächliche Nachlass wurde von Sibylle Fischer geb. Mann, Urenkelin von Christian Mann, am 17. August 2000 dem Landeskirchlichen Archiv Stuttgart übergeben (Nrn. 1-5). Weitere Unterlagen, nämlich vier gebundene Autographenbände, sind dem Archiv per Schenkungserklärung vom 21. November 2021 (s. LKAS, A 242, Nr. 171) von Urenkel Dr. Christoph Mann, Herrenberg, geschenkt worden (Nrn. 6-8).
Der Nachlass enthält vor allem Reden in Gedichtform, außerdem Korrespondenz und Liedtexte. Daneben sind vier Bände mit "Betrachtungen" zu neutestamentlichen Büchern sowie Predigten und 'Morgenstunden' aus Manns Zeit an der Predigerschule Dr. de Valenti in Bern (1841-1848) überliefert. Der Bestand umfasst 0,2 lfm. mit acht Verzeichnungseinheiten aus dem Zeitraum von 1841 bis 1891.
Der Bestand wurde im April 2012 von Anna Spiesberger (Nrn. 1-5) und im September von Heinrich Löber (Nrn. 6-8) erschlossen.
========= Quellen und Literatur ================
Adolf Mann: Aus der Familiengeschichte Mann. Bd. 1: Vom unbekannten Wesen und vom unbegreiflichen Schicksal des Menschen. Ludwigsburg 1969; Bd. 2: Stuttgart 1969.
0,1 lfd. m
Bestand
Mann, Christian
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
11.08.2025, 11:05 AM CEST