Volkskrankheit Diabetes - Brauchen wir eine Fett- und Zuckersteuer?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/025 R140169/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/025 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2014
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2014 >> Juli
24. Juli 2014
Zusammen bringen sie rund 600 Kilo auf die Waage: Familie Engel aus dem badischen Bühlertal. Vater, Mutter und vier Töchter, allesamt "Pfundskerle", wie sie selbst sagen. Nur gesund ist das leider nicht. Vater Joachim hatte schon Diabetes, musste 27 Tabletten am Tag nehmen und Insulin spritzen. Zwei seiner Töchter haben jetzt auch gefährlich schlechte Blutwerte. Viele Übergewichtige laufen Gefahr, an Diabetes zu erkranken. Fast eine Million Baden-Württemberger sind betroffen, schätzen Experten wie Erhard Siegel, Arzt am Heidelberger Josefskrankenhaus und Präsident der Deutschen Diabetiker Gesellschaft. Er fordert deshalb eine höhere Steuer auf ungesunde Lebensmittel: "Appelle allein nützen nichts, die Politik muss handeln." Denn Diabetes verursache nicht nur schwere Leiden für die Patienten bis hin zu Amputationen und Erblindung, sondern auch immense Kosten für unser Gesundheitssystem. Auch Familie Engel sorgt sich um ihre Gesundheit - und will deshalb abnehmen. Ihr Ziel: 250 Kilo zusammen!
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Audio-Visuelle Medien
Engel, Joachim
Krankheit: Diabetes
Steuer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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