Türkische Propaganda - Erdogan als "Chef" im Kino
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 R170029/201
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017 >> Unterlagen
9. März 2017
Der Streit um Wahlkampfauftritte türkischer Politiker geht weiter. Doch einer hat schon seinen großen Auftritt bei uns: Der junge Erdogan - als Held eines neuen Kinofilms.
Nazi-Vergleiche hin, Auftritts-Verbote her. Der türkische Staatspräsident Erdogan muss gar nicht mehr anreisen, um seine hiesigen Wähler zu erreichen. Das erledigt seine filmische Biographie mit dem Titel "Reis" - übersetzt: "Der Chef". Sie läuft derzeit in den Kinos in Originalversion mit Untertiteln. Offiziell heißt es, die Produktion sei regierungsunabhängig. Der Film zeichnet ein sehr positives, strahlendes Erdogan-Bild.
Von einer ganz anderen Seite berichten Erdogan-kritische Unternehmer: Morddrohungen, Umsatzeinbrüche, Krisenstimmung. Die Mannheimer Journalistin Alev Bahadir sagt: "Der Einfluss der türkischen Regierung hier ist sehr groß." Zahlreiche regierungsnahe Zeitungen und das türkische Staatsfernsehen heizten die Stimmung auch in Baden-Württemberg auf, wenige Wochen vor dem Verfassungsreferendum, das Erdogan mehr Macht einräumen soll.
Nazi-Vergleiche hin, Auftritts-Verbote her. Der türkische Staatspräsident Erdogan muss gar nicht mehr anreisen, um seine hiesigen Wähler zu erreichen. Das erledigt seine filmische Biographie mit dem Titel "Reis" - übersetzt: "Der Chef". Sie läuft derzeit in den Kinos in Originalversion mit Untertiteln. Offiziell heißt es, die Produktion sei regierungsunabhängig. Der Film zeichnet ein sehr positives, strahlendes Erdogan-Bild.
Von einer ganz anderen Seite berichten Erdogan-kritische Unternehmer: Morddrohungen, Umsatzeinbrüche, Krisenstimmung. Die Mannheimer Journalistin Alev Bahadir sagt: "Der Einfluss der türkischen Regierung hier ist sehr groß." Zahlreiche regierungsnahe Zeitungen und das türkische Staatsfernsehen heizten die Stimmung auch in Baden-Württemberg auf, wenige Wochen vor dem Verfassungsreferendum, das Erdogan mehr Macht einräumen soll.
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Audio-Visuelle Medien
Ceran, Faruk; Unternehmer
Türkei [TR]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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