Übertragung des Zehnten in Leuderode an Cappel durch zwei Ministeriale und Lehnsleute des Klosters Hersfeld
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Urk. 18, 25
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel (1215-1239)
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1200-1239
1236
Ausf. Perg., besch. und weitgehend durch Moder unleserlich, teilweise unterklebt. - Sg. fehlt, Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.279 Nr.10
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno 1236, indictione 9 (a)
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Ludwig von Hersfeld bekundet, daß die Ministerialen seines Klosters Dietrich von Homberg (Titricus de Homberc) und Volpert von Kraynberg (Creginberc) den Zehnten in Leuderode (Lutinrode), den sie vom Kloster bis dahin besaßen, dem Konvent von Cappel unter der Bedingung übergeben hätten (sub pacto huiusmodi contulerunt), daß dieser jährlich zwei Wachslichter von zwei Pfund entrichten sollte (duos cereos constantes pondere duorum talentorum forensium).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Super decima in Ludenrode. (16.Jh.) Hersfeld
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig Großpropst (maior prepositus), Roo (b) Kämmerer
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eckehard Propst von Aua (Owe)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eckehard Sturzisac
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert Pleban von Lengsfeld (Lengisuelt)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Laien Albert Graf von Wölfelbach ((Willolsbach), Bertold von Eichenzell (Oykincelli), Bertho von Buchenau (Buochinouwe), Heinrich Burggraf, Giso sein Bruder, Volpert von Bebra (Bibera), Ebermar (Ibirmarus), Erkenbert sein Bruder, Wigand von Beenhausen (Beinhusin)
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 115v, daraus die obigen Angaben
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.213
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.187
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Ludwig von Hersfeld bekundet, daß die Ministerialen seines Klosters Dietrich von Homberg (Titricus de Homberc) und Volpert von Kraynberg (Creginberc) den Zehnten in Leuderode (Lutinrode), den sie vom Kloster bis dahin besaßen, dem Konvent von Cappel unter der Bedingung übergeben hätten (sub pacto huiusmodi contulerunt), daß dieser jährlich zwei Wachslichter von zwei Pfund entrichten sollte (duos cereos constantes pondere duorum talentorum forensium).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Super decima in Ludenrode. (16.Jh.) Hersfeld
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig Großpropst (maior prepositus), Roo (b) Kämmerer
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eckehard Propst von Aua (Owe)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eckehard Sturzisac
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert Pleban von Lengsfeld (Lengisuelt)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Laien Albert Graf von Wölfelbach ((Willolsbach), Bertold von Eichenzell (Oykincelli), Bertho von Buchenau (Buochinouwe), Heinrich Burggraf, Giso sein Bruder, Volpert von Bebra (Bibera), Ebermar (Ibirmarus), Erkenbert sein Bruder, Wigand von Beenhausen (Beinhusin)
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 115v, daraus die obigen Angaben
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.213
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.187
(a) Die in der Ausf. nicht mehr lesbare Datierung im Kopiar nachgetragen
(b) So im Kopiar, der Name in der Ausf. unklar
(b) So im Kopiar, der Name in der Ausf. unklar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ