"Freigemessener" Atommüll - alles völlig harmlos?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/030 R190118/104
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/030 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2019
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28. November 2019
Diese Woche wird erneut Bauschutt aus dem Abriss des Atomkraftwerks Obrigheim auf der Deponie in Buchen abgeladen. Der Müll strahlt nur noch minimal. Er wurde "freigemessen", sei also ungefährlich und überschreite laut der zuständigen Behörden keine Grenzwerte. Die Anwohnerinnen und Anwohner im Neckar-Odenwald-Kreis sind dennoch besorgt. Widerstand regt sich auch in Schwieberdingen im Kreis Ludwigsburg. Auch dort fällt Abrissmüll aus dem Kernkraftwerk Neckarwestheim an. Eine Ulmer Ärzteinitiative warnt, Abfall aus Atomkraftwerken werde zu leichtfertig als unbedenklich eingestuft.
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Audio-Visuelle Medien
Bendel, Karl; Mitglied der Interessengemeinschaft Deponien Schwieberdingen-Horrheim
Ginter, Mathias; Geschäftsführer
Hepperle, Tilman; Geschäftsführer
Lauxmann, Nico; Bürgermeister
Leder, Monika; Kommunalpolitikerin, Mitglied der Interessengemeinschaft Deponien Schwieberdingen-Horrheim
Patan, Gertrud; Mitglied der "Initiative AtomErbe Obrigheim"
Scheuermann, Arno; Mitglied der Bürgerinitiative gegen Müllgeschäfte
Buchen (Odenwald) MOS
Schwieberdingen LB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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