Balthasar [von Dernbach], Abt von Fulda, bekundet für sich und seine Nachfolger, dass er dem Untertanen und Getreuen des Klosters in Besges (Beßge...
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1715
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1601-1610
1605 März 1
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Fuldae den ersten tag Martii im sechzehenhundtert undt funfften jahr
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Balthasar [von Dernbach], Abt von Fulda, bekundet für sich und seine Nachfolger, dass er dem Untertanen und Getreuen des Klosters in Besges (Beßges), Nikolaus Pfannstiel (Clauß Pfanstiel), und dessen Ehefrau Anna sowie allen seinen Erben, auf dessen Bitte hin dort aufs Neue ein Lehen gegeben hat. Dieses Lehen setzt sich zusammen aus einem Acker nahe einer Rodungsfläche (am Reutgenn), und ist zehn Maß groß, sowie aus zwei weiteren Äckern, die je anderthalb Maß groß sind, wobei der eine an die Grundstücke von Heinrich (Heintz) Scheffer und Martin (Merthen) Sippel stößt und der andere im Fischgraben (fisches grabenn) liegt. Dazu kommt noch eine Hutweide (hudt weidt) beim Heiligen Kreuz, die nahe einer Hütte liegt. Nikolaus Pfannstiel erhält dieses Erblehen nach fuldischem Lehnrecht mit allen Rechten und allem Nutzen. Für dieses Lehen ist er verpflichtet, dem Kloster jährlich an Michaelis [September 29] drei Maß Korn, drei Maß Hafer sowie fünf Böhmische [Groschen] als Zins zu geben. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Abt Balthasar]
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Balthasar [von Dernbach], Abt von Fulda, bekundet für sich und seine Nachfolger, dass er dem Untertanen und Getreuen des Klosters in Besges (Beßges), Nikolaus Pfannstiel (Clauß Pfanstiel), und dessen Ehefrau Anna sowie allen seinen Erben, auf dessen Bitte hin dort aufs Neue ein Lehen gegeben hat. Dieses Lehen setzt sich zusammen aus einem Acker nahe einer Rodungsfläche (am Reutgenn), und ist zehn Maß groß, sowie aus zwei weiteren Äckern, die je anderthalb Maß groß sind, wobei der eine an die Grundstücke von Heinrich (Heintz) Scheffer und Martin (Merthen) Sippel stößt und der andere im Fischgraben (fisches grabenn) liegt. Dazu kommt noch eine Hutweide (hudt weidt) beim Heiligen Kreuz, die nahe einer Hütte liegt. Nikolaus Pfannstiel erhält dieses Erblehen nach fuldischem Lehnrecht mit allen Rechten und allem Nutzen. Für dieses Lehen ist er verpflichtet, dem Kloster jährlich an Michaelis [September 29] drei Maß Korn, drei Maß Hafer sowie fünf Böhmische [Groschen] als Zins zu geben. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Abt Balthasar]
Böhmische Groschen werden auch als Prager Groschen bezeichnet.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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