Angermann, Erich (Bestand)
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BArch N 1443
call number: N 1443
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> A
1978-1989
Geschichte des Bestandsbildners: Professor für Anglo-Amerikanische Geschichte an der Universität Köln, Täti gkeit für das Deutsche Historische Institut Washington, DC
Bestandsbeschreibung: Deutsches Historisches Institut, Washington DC. - Gründung und Tätigkeit als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats
Erich Angermann
Dr. phil., Historiker, Professor, Hochschullehrer
Schwerpunkt: Neuere Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Anglo-Ameri‧kanischen Geschichte
2. März 1927 geb. in Chemnitz
1952 Promotion in München
wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Redaktion Neue Deutsche Biographie München
1955 Assistent (Amerika-Institut)
1961 Privatdozent an der Universität München
1963-1992 ordentlicher Professor an der Universität Köln
1970/71 Gastprofessor am St. Anthony's College, Oxford
1971 Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
1984 Hon. Member New York Academy for the Humanitis and Sciences
seit 1987 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Dt. Hist. in den Vereinigten Staaten
1992 kurz nach seiner Emeritierung verstorben
Veröffentlichungen: Der Aufstieg der Vereinigten Staaten von Amerika. Innen- und außenpo‧litische Entwicklung, I-II 59-60, 3. Aufl. 1970;
Rob. v. Mohl 1962;
Die Vereinigten Staaten von Amerika (dtv-Weltgeschichte des 20. Jh. VII) 1966, neu bearb. 8. Aufl. 1987;
A. Lincoln u. die Erneuerung der nationalen Identität der Vereinigten Staaten von Amerika 1984;
Die Vereinigten Staaten von Amerika als Weltmacht 1987.
Schriften: 13 Beiträge in Sammelwerken u.a. in: Die Großen der Weltgeschichte, VIII 1976; Revolution u. Bewahrung 1979; Oceans Apart? 1981; Franz Schnabel. Zu Leben und Werk 1988; Altrichter/Becker, Kriegsausbruch 1939, 1989.
Zahlreiche Artikel in: Neue Deutsche Biographie seit 1953; Brockhaus Enzyklopädie seit 1968; Lexikon zur Geschichte und Politik im 20. Jh. 1971;
Festschriften: Franz Schnabel 1955, Rich. Konetzke 1967, Theodor Schieder 1978, Heinz Gollwitzer 1982, K. O. v. Aretin 1988.
Herausgeber: Revolution u. Bewahrung 1978
Mitherausgeber: New Wine in Old Skins (Amer. Revolution) 1976; Oceans Apart? Comparing Germany and the United States 1981
Der Bestand enthält im Wesentlichen Unterlagen Erich Angermanns aus seinem Enga‧gement für die Gründung eines Deutschen Historischen Instituts in Washington und zu seiner Tätigkeit in diesem Zusammenhang. Er ergänzt damit die im Bundesarchiv ver‧wahrte amtliche Überlieferung der Deutschen Historischen Institute (DHI) , vor allem des DHI in Washington (Bestand B 335) .
Da der Bestand schon vom Umfang her überschaubar ist, wurde darauf verzichtet, die vorgefundene Ordnung innerhalb der Bände zu verändern. Die Bände wurden lediglich zu thematisch zusammengehörigen Gruppen formiert. Überschneidungen von Laufzeit und Sachbetreffen wurden in Kauf genommen; die Zusammenhänge lassen sich im Ver‧zeichnis unschwer überblicken.
Diese Papiere Erich Angermanns sind dem Bundesarchiv im September 1994 übergeben und mit Vertrag vom 14./22. Dezember 1994 dem Bundesarchiv übereignet worden. Ihre Benutzung unterliegt keinen anderen Beschränkungen, als der Beachtung von Per‧sönlichkeitsschutzrechten Betroffener und schutzwürdigen Belangen Dritter.
Koblenz, im Juli 1998
Sabrina Besselink Gregor Pickro
Daten weitgehend aus: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 1992
Deutsches Historisches Institut, Paris; Bestand B 250
Das Deutsche Historische Institut (DHI) in Washington, D.C., nahm im April 1987 seine Tätigkeit auf; die offizielle Eröffnung fand am 18. November 1987 statt. Das DHI in Washington steht in der Tradition deutscher Forschungseinrichtungen im Ausland, namentlich der Deutschen Historischen Institute in Rom (gegründet 1888), Paris (1958) und London (1976).
Im Gegensatz zu den Instituten in Rom und Paris, die zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Forschung und Technologie (BMFT) gehören, ist das DHI in Washington privatrechtlich organisiert; Trägerin ist die im Jahre 1986 vom BMFT errichtete "Stiftung Deutsches Historisches Institut in den Vereinigten Staaten von Amerika" mit Sitz in Bonn. Das DHI in Washington wird aus dem Bundesetat finanziert, ist aber auch berechtigt, Drittmittel einzuwerben. In wissenschaftlichen Angelegenheiten ist die Stiftung unabhängig. Der Direktor des Instituts (1987: Prof. Hartmut Lehmann) wird in seiner Arbeit von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Das Institut hat die Aufgabe, die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der amerikanischen Geschichtswissenschaft sicherzustellen. Zu diesem Zweck organisiert es u.a. Tagungen und vergibt Ausbildungs- und Forschungsstipendien. (Bestandsbeschreibung Stand Dezember 1993, Edgar Büttner)
Zitierweise: BArch N 1443/...
Bestandsbeschreibung: Deutsches Historisches Institut, Washington DC. - Gründung und Tätigkeit als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats
Erich Angermann
Dr. phil., Historiker, Professor, Hochschullehrer
Schwerpunkt: Neuere Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Anglo-Ameri‧kanischen Geschichte
2. März 1927 geb. in Chemnitz
1952 Promotion in München
wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Redaktion Neue Deutsche Biographie München
1955 Assistent (Amerika-Institut)
1961 Privatdozent an der Universität München
1963-1992 ordentlicher Professor an der Universität Köln
1970/71 Gastprofessor am St. Anthony's College, Oxford
1971 Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
1984 Hon. Member New York Academy for the Humanitis and Sciences
seit 1987 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Dt. Hist. in den Vereinigten Staaten
1992 kurz nach seiner Emeritierung verstorben
Veröffentlichungen: Der Aufstieg der Vereinigten Staaten von Amerika. Innen- und außenpo‧litische Entwicklung, I-II 59-60, 3. Aufl. 1970;
Rob. v. Mohl 1962;
Die Vereinigten Staaten von Amerika (dtv-Weltgeschichte des 20. Jh. VII) 1966, neu bearb. 8. Aufl. 1987;
A. Lincoln u. die Erneuerung der nationalen Identität der Vereinigten Staaten von Amerika 1984;
Die Vereinigten Staaten von Amerika als Weltmacht 1987.
Schriften: 13 Beiträge in Sammelwerken u.a. in: Die Großen der Weltgeschichte, VIII 1976; Revolution u. Bewahrung 1979; Oceans Apart? 1981; Franz Schnabel. Zu Leben und Werk 1988; Altrichter/Becker, Kriegsausbruch 1939, 1989.
Zahlreiche Artikel in: Neue Deutsche Biographie seit 1953; Brockhaus Enzyklopädie seit 1968; Lexikon zur Geschichte und Politik im 20. Jh. 1971;
Festschriften: Franz Schnabel 1955, Rich. Konetzke 1967, Theodor Schieder 1978, Heinz Gollwitzer 1982, K. O. v. Aretin 1988.
Herausgeber: Revolution u. Bewahrung 1978
Mitherausgeber: New Wine in Old Skins (Amer. Revolution) 1976; Oceans Apart? Comparing Germany and the United States 1981
Der Bestand enthält im Wesentlichen Unterlagen Erich Angermanns aus seinem Enga‧gement für die Gründung eines Deutschen Historischen Instituts in Washington und zu seiner Tätigkeit in diesem Zusammenhang. Er ergänzt damit die im Bundesarchiv ver‧wahrte amtliche Überlieferung der Deutschen Historischen Institute (DHI) , vor allem des DHI in Washington (Bestand B 335) .
Da der Bestand schon vom Umfang her überschaubar ist, wurde darauf verzichtet, die vorgefundene Ordnung innerhalb der Bände zu verändern. Die Bände wurden lediglich zu thematisch zusammengehörigen Gruppen formiert. Überschneidungen von Laufzeit und Sachbetreffen wurden in Kauf genommen; die Zusammenhänge lassen sich im Ver‧zeichnis unschwer überblicken.
Diese Papiere Erich Angermanns sind dem Bundesarchiv im September 1994 übergeben und mit Vertrag vom 14./22. Dezember 1994 dem Bundesarchiv übereignet worden. Ihre Benutzung unterliegt keinen anderen Beschränkungen, als der Beachtung von Per‧sönlichkeitsschutzrechten Betroffener und schutzwürdigen Belangen Dritter.
Koblenz, im Juli 1998
Sabrina Besselink Gregor Pickro
Daten weitgehend aus: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 1992
Deutsches Historisches Institut, Paris; Bestand B 250
Das Deutsche Historische Institut (DHI) in Washington, D.C., nahm im April 1987 seine Tätigkeit auf; die offizielle Eröffnung fand am 18. November 1987 statt. Das DHI in Washington steht in der Tradition deutscher Forschungseinrichtungen im Ausland, namentlich der Deutschen Historischen Institute in Rom (gegründet 1888), Paris (1958) und London (1976).
Im Gegensatz zu den Instituten in Rom und Paris, die zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Forschung und Technologie (BMFT) gehören, ist das DHI in Washington privatrechtlich organisiert; Trägerin ist die im Jahre 1986 vom BMFT errichtete "Stiftung Deutsches Historisches Institut in den Vereinigten Staaten von Amerika" mit Sitz in Bonn. Das DHI in Washington wird aus dem Bundesetat finanziert, ist aber auch berechtigt, Drittmittel einzuwerben. In wissenschaftlichen Angelegenheiten ist die Stiftung unabhängig. Der Direktor des Instituts (1987: Prof. Hartmut Lehmann) wird in seiner Arbeit von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Das Institut hat die Aufgabe, die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der amerikanischen Geschichtswissenschaft sicherzustellen. Zu diesem Zweck organisiert es u.a. Tagungen und vergibt Ausbildungs- und Forschungsstipendien. (Bestandsbeschreibung Stand Dezember 1993, Edgar Büttner)
Zitierweise: BArch N 1443/...
Angermann, Erich, 1927-1992
56 Aufbewahrungseinheiten; 1,1 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 10:58 AM CEST