Franz, Herzog zu Sachsen-Coburg, belehnt nach dem Tod von Johann Gottfried Lothar Franz von Greiffenklau zu Vollraths, Domkapitular zu Würzburg, Dechant des Ritterstifts Komburg, Propst der Kollegiatstifter Haug und Neumünster zu Würzburg, dessen Bruder Philipp Karl Anton, großherzoglich Würzburger wirkl. Kammerherrn, geheimen Rat, Oberstallmeister zu Gereuth, mit einem Viertel des Sitzes zu Hafenpreppach zu Mann- und Tochterlehen. Zubehör des ganzen Sitzes: 3 Höfe, 11 Güter, 1 Schenkstatt, 1 Badestube, 1 Gut, 1 Schafhof und Schaftrieb, Gehölz, Wildbann und Seen zu Hafenpreppach, 1 Wüstung zu Gereuth, 1 Burgstatt am Heiligenstein, 1 Gut zu Unterelldorf, 1 Schaftrift zu Unter- und Oberelldorf und Hafenpreppach. Zeugen: Johann Ernst Gruner, Kanzler, Johann Friedrich Voigt, geheimer Regierungsrat, Carl Friedrich Ditrich Regenherz, geheimer Kanzleirat, Heinrich Karl Gottlieb Schmidt, Landesregierungsassessor, Heinrich Karl Praetorius, Kanzleidirektor. Gegeben Coburg zur Ehrenburg 1806, 27. Oktober. Beilage: Übergabe des bereits ausgefertigten, aber von Franz, Herzog zu Sachsen-Coburg wegen Todes "eigenhändig nicht vollzogenen Lehnbriefs" von 1806 Oktober 27 über den sächsischen Anteil "an den Rittergütern Hafenpreppach und Schenkenau" durch die Landesregierung zu Coburg namens des Herzogs Ernst von Sachsen-Coburg am 2. Februar 1808 an Carl Sartorius, Stadtsyndikus und Hofadvokat zu Coburg, als Bevollmächtigten der Familie Greiffenklau-Vollraths.