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Simon, Abt von Hersfeld, und der Dekan und der Konvent von
Hersfeld schließen mit Heinrich [von Weilnau], Abt von Fulda, und dem
Konvent von Fulda...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1301-1315
1305 März 15
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 1 Bruchstück, Siegel Nr. 2 stark beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum ... Idus Marcii anno Domini millesimo trecentesimo quinto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Simon, Abt von Hersfeld, und der Dekan und der Konvent von Hersfeld schließen mit Heinrich [von Weilnau], Abt von Fulda, und dem Konvent von Fulda einen Freundschaftsvertrag. Geschützt werden alle Burgen, Kirchen und Leute beider Parteien; ausgenommen sind Angelegenheiten, die das Reich betreffen. Als Vermittler bestimmen Simon und der Konvent ihren Propst Konrad von Lacu (de Lacu) und Ritter Siegfried von Rotenberg. Der Abt und Konvent von Fulda benennen Marquard (M.), Dekan von Fulda, und Her[mann] (Her.), Propst von Frauenberg in Fulda (monasterii sancte Marie ibidem), als Vermittler. Bei Uneinigkeit müssen sich die Vermittler innerhalb eines Monats auf einen geeigneten weiteren Vermittler einigen. Sollte dies nicht gelingen, müssen die beiden Äbte innerhalb eines Monats einen Vermittler bestimmen, dessen Urteil anerkannt werden muss. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Simon, Abt von Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konvent von Hersfeld
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Schannat, Historia Fuldensis, Nr. CXIV; Regest: Rübsam, Heinrich V., Nr. 147
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.