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Gut und Erbpächte zu Sindorf lehnrührig von der Herrschaft Hemmersbach
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Enthaeltvermerke: Enth.: Erbpachtbrief der Eheleute Daniel von Efferen, Knappe, und Gertud von Linzenich ( Lintzenich ) für Peter von A (?) und Hermann Roemenger von Scheenrodt , Schöffen zu Sindorf bezüglich der Verpachtung des Efferen’schen Hofes zu Sindorf mit Spezifikation der zugehörigen Ländereien und Gewanne, 1423 (Abschrift); Verschreibung einer Erbpacht von 25 Malter Roggen von Gütern, im Dingstuhl Sindorf gelegen, seiten des Ehepaars Bernhard Meyradt von Reifferscheid und Anna von Streithagen, 1634 (Extrakt aus dem Erbbuch); Erbpachtkontrakt des Kollegs mit den Pächtern der zu Sindorf belegenen Ländereien (Johann Graffen, Hermann Gräff, Jakob Beußgen, Johann Schieffer, Andreas Horrenstecker), 1693; Streit mit dem Herren Vercken als Inhaber der Herrschaft Hemmersbach wegen Forderung der Lehnsgelder, 1708; Spezifikation der 50 Morgen von Junker Daniels Ländereien zu Sindorf, 1766; Heberegister der Sindorfer Kornrenten, 1751- 1755.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.