Von den Hochadelig Carlowitzischen Gerichten und der Gemeinde Großhartmannsdorf angezeigte Schäden nach der Ausgleichung des Unteren Großhartmannsdorfer Teichdammes und der dadurch erfolgten weiteren Ausspiegelung sowie die gesuchte Entschädigung
Vollständigen Titel anzeigen
40010 Bergamt Freiberg, Nr. 2931 (Zu benutzen im Bergarchiv Freiberg)
Registratursignatur: B 05
40010 Bergamt Freiberg
40010 Bergamt Freiberg >> 05. Aufsicht über die bergmännische Wasserwirtschaft, Material- und Holzversorgung des Bergbaus, Transportwesen >> 05.01. Wasserwirtschaft >> 05.01.02. Einzelne Wasseranlagen, auch Brücken
1780 - 1781, 1786 - 1791
Enthält u.a.: Ausmessung des Teiches.- Streitigkeit wegen angeblich neu eingeteichter Wiesenflächen.- Lokalbesichtigung.- Extrakte aus dem Wasserbuch der Müdisdorfer Rösche über die Wasserstandshöhen im oberen und unteren Teich, 1778-1787.- Martin Planers Erbkauf mit Jacob Grösel über einen im Besitz des Teichmüllers Simon Schmidt befindlichen Garten am unteren Teich, 1568 (Abschrift).- Bau eines Huthauses auf dem Damm, 1695 (Abschrift).- Verkauf des Rudolph von Bünau gehörigen Anteils an Großhartmannsdorf an Apollonia Alnpeck und Söhne, 1524 (Abschrift).- Befehl des Kurfürsten Johann Georg wegen Flächenauskaufs für ein Moth-Kohlwerk (Torfstich), 1621 (Abschrift).- Vergleiche wegen Entschädigung und Neuberainung.
Enthält auch: Befürchtungen der Gemeinde Großhartmannsdorf wegen eines Dammbruchs am Oberen Großhartmannsdorfer Teich bei weiterer Erhöhung des Teichspiegels.- Reskript des Herzogs Christian wegen Anlegung des oberen Teiches, 1590 (Abschrift).
darin: : Bl. 14: Grundriss eines Teils des Unteren Großhartmannsdorfer Teiches, an dem nach Angabe der Gemeinde Großhartmannsdorf deren Wiesen bei Vollstau überschwemmt werden, Ruten, J.F. Freiesleben, 1782 (0,51 x 0,33)
Bl. 218: Grund- und Seigerriss vom v.g. Teich mit seinen Dämmen, Hältern und Legteich bei 15 Ellen und 4 Zoll Dammhöhe nach dessen Berainung und Verrezessierung im Jahre 1791, Ellen, A.J. Oehlschlägel, 1791 (0,63 x 0,36).
Skizzen der Rainsteine von 1790.
Enthält auch: Befürchtungen der Gemeinde Großhartmannsdorf wegen eines Dammbruchs am Oberen Großhartmannsdorfer Teich bei weiterer Erhöhung des Teichspiegels.- Reskript des Herzogs Christian wegen Anlegung des oberen Teiches, 1590 (Abschrift).
darin: : Bl. 14: Grundriss eines Teils des Unteren Großhartmannsdorfer Teiches, an dem nach Angabe der Gemeinde Großhartmannsdorf deren Wiesen bei Vollstau überschwemmt werden, Ruten, J.F. Freiesleben, 1782 (0,51 x 0,33)
Bl. 218: Grund- und Seigerriss vom v.g. Teich mit seinen Dämmen, Hältern und Legteich bei 15 Ellen und 4 Zoll Dammhöhe nach dessen Berainung und Verrezessierung im Jahre 1791, Ellen, A.J. Oehlschlägel, 1791 (0,63 x 0,36).
Skizzen der Rainsteine von 1790.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:29 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.05 Behörden und Einrichtungen der Erblande (Tektonik)
- 01.05.05 Berg- und Hüttenverwaltung (Tektonik)
- Bergamt Freiberg (Bestand)
- 05. Aufsicht über die bergmännische Wasserwirtschaft, Material- und Holzversorgung des Bergbaus, Transportwesen (Gliederung)
- 05.01. Wasserwirtschaft (Gliederung)
- 05.01.02. Einzelne Wasseranlagen, auch Brücken (Gliederung)