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Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1624 September 28
Regest: Johan Westarp und Bernard Buschman, Bürgermeister, Henrich Ellinghaus und Antonius Grone, Kämmerer, sowie der Rat der Stadt Beckum (Beckhem) verkaufen an Lubbert Holtrupff, Eleemosinar der Domkirche zu Münster, zu Gunsten der Eleemosine 60 Reichstaler erbliche jährliche Rente zahlbar auf Michaelis (September 29) für 1000 Reichstaler. Zum Pfand werden gesetzt Flüchter und Saurmans Erbe im Kirchspiel Vellern und Rundeltappe im Kirchspiel Beckum. Es bürgen: Bernhardt Hellebecke mit seinem Haus an der Rodenstraße zwischen der Stadtmauer und Johan Brinckmans Haus an der Südseite; Walter Oleman gen. Walters mit seinem Haus an der Geiststraße zwischen M. Herman Hoyman an der Nord- und Walter Hagedorn an der Südseite; Joachim Hageman mit seinem Haus an der Oststraße zwischen Häusern Johan Backman an der Ost- und Conradt Kiman an der Westseite; Philip Schleiff mit seinem Haus an der Geiststraße zwischen Häusern Abbacus Luttermolner an der Süd- und Herman Bultman an der Nordseite; Johan tho Holthaußen mit seinem Haus an der Oststraße zwischen Häusern Bernhardt Buschman an der Ost- und Henrich Dolle (Dallen !) an der Westseite; und Herman Dreiers mit seinem Haus an der Rodenstraße. Ablösevorbehalt für die Verkäufer mit halbjährlicher Vorankündigung. Ankündigung von Stadtsekretsiegel und Unterschriften der Bürgen.
1) Ausfertigung, Pergament 53 x 35 cm, die Urkunde ist durch Schnitte kassiert; Siegel vom Pergamentstreifen abgefallen; Unterschriften: Johan Westarp, Berndt Buschman, Bürgermeister; Henrich Ellinckhuss, Anthonius Gröne, Kämmerer; Henrich Mense, Evert Dolle, Gemeinheitsvorsteher, Berendt Helbecke, Walter Oelman, Philips Schleiff mein handt, für Joachim Hageman unterschreibt Johan Westarp, Johann Holthuß, Herman Dreier. Auf dem Pergament: Löschung vom 4. 12 1849 im Grundbuch Band 12 Blatt 313, Rubr. III No 1, auch für Suerman (Höckelmer 1) Kirchspiel Vellern (Grundbuch Vellern Band 1 Blatt 36, Rubr. III Nr. 2 b), und Flüchter (Höckelmer 2) Kirchspiel Vellern (Grundbuch Vellern Band 1 Blatt 32, Rubr. III Nr. 1 b). Angeheftet einige Aktenstücke vom 16. August 1834 und 22. Dezember 1847 über die Abtragung des Kapitals an den münsterschen Studienfonds (Provinzialschulkollegium). Rückseite: Inhaltsvermerke; Signaturen: zu 3853.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.