Hans Schnitzer, Hauptmann und Einwohner von Wangen, und Laurenz Völck, Bürger von Konstanz, letzterer für sich und im Namen seiner Ehefrau Sophia Wissner, die in Abstimmung mit ihrem Vogt Sebastian Bischof, Bürger von Konstanz, sowie mit dem Rat dieser Stadt handelt, verkaufen dem Grafen Haug von Montfort ihre Hälfte von Burg und Schloss Mollenberg, einschließlich der Kapelle mit Kelch und Ornaten sowie den dazu gehörenden Gütern und Rechten, die im Einzelnen aufgezählt werden. Die verkauften Besitzungen und Rechtstitel sind Lehen des Klosters St. Gallen und mit einem jährlichen Zins von 7 ß d belastet. Der Kaufpreis beträgt 2000 fl. A. verzichten auf alle Ansprüche an den verkauften Besitzungen und Rechtstiteln. Gregorius Schnitzer, Bürger von Wangen, Bruder bzw. Vetter bzw. Schwager der A., hat auf deren Bitten auf seine Ansprüche auf Burg und Schloss Mollenberg verzichtet, die seinerzeit in einem Testament seines Vaters fixiert worden waren, das die Städte Wangen und Lindau bestätigt haben.
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Hans Schnitzer, Hauptmann und Einwohner von Wangen, und Laurenz Völck, Bürger von Konstanz, letzterer für sich und im Namen seiner Ehefrau Sophia Wissner, die in Abstimmung mit ihrem Vogt Sebastian Bischof, Bürger von Konstanz, sowie mit dem Rat dieser Stadt handelt, verkaufen dem Grafen Haug von Montfort ihre Hälfte von Burg und Schloss Mollenberg, einschließlich der Kapelle mit Kelch und Ornaten sowie den dazu gehörenden Gütern und Rechten, die im Einzelnen aufgezählt werden. Die verkauften Besitzungen und Rechtstitel sind Lehen des Klosters St. Gallen und mit einem jährlichen Zins von 7 ß d belastet. Der Kaufpreis beträgt 2000 fl. A. verzichten auf alle Ansprüche an den verkauften Besitzungen und Rechtstiteln. Gregorius Schnitzer, Bürger von Wangen, Bruder bzw. Vetter bzw. Schwager der A., hat auf deren Bitten auf seine Ansprüche auf Burg und Schloss Mollenberg verzichtet, die seinerzeit in einem Testament seines Vaters fixiert worden waren, das die Städte Wangen und Lindau bestätigt haben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 123 M a U 83
Bayerisches HStA, GU Lindau 66
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 123 M a Montfort-Tettnang, Grafschaft
Montfort-Tettnang, Grafschaft >> Urkunden
1553 März 2 (auff dornnstag nach dem sonntag Reminiscere in der vastenn)
28 x 73 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Siegler: Hans Schnitzer, Gregorius Schnitzer, Bruder von Hans Schnitzer, Hans Agunntprathenn, Stadtvogt von Konstanz, auf Bitten von Laurenz Völck, Sophia Wissner und Sebastian Bischof
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S.
Agunntprathenn; Hans
Bischof; Sebastian
Montfort(-Rotenfels); Hugo (Haug) von; Graf
Schnitzer, Gregorius
Völck; Laurenz
Wissner; Sophia
Konstanz KN
Lindau (Bodensee) LI
Mollenberg, Hergensweiler, LI; Schloss
St. Gallen [CH]; Kloster
Wangen im Allgäu RV
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 3:28 PM CET