Arbeitsgericht Ulm (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 182/13 T 4
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Arbeit und Soziales >> Arbeitsgerichte >> Arbeitsgericht Ulm
Überlieferungsgeschichte
1927 für die Amtsgerichtsbezirke Ulm, Blaubeuren, Ehingen, Laupheim und Münsingen errichtet; 1956 für die Amtsgerichtsbezirke Blaubeuren, Biberach, Ehingen, Geislingen, Göppingen, Laupheim und Ulm, 1973 mit der auswärtigen Kammer in Ravensburg für die Landkreise Alb-Donau-Kreis, Biberach, Bodenseekreis, Ravensburg und Sigmaringen und den Stadtkreis Ulm zuständig.
Inhalt und Bewertung
Für die Akten der Aussonderungsjahrgänge bis einschließlich 2008 wurden gemäß Bewertungsmodell für das Arbeitsgericht Ulm jeweils 10 % der Aktenjahrgänge endend auf -4 und auf -9 der Beschlussverfahren (BV) sowie Arreste und einstweiligen Verfügungen im Beschlussverfahren (BVGa) sowie 1 % derder Aktenjahrgänge endend auf -4 und auf -9 der Prozessakten (Ca) sowie Arreste und einstweiligen Verfügungen (Ga) als archivwürdig bewertet und übernommen. Zusätzlich wurden Einzelfälle von besonderer Bedeutung zu sozial-, wirtschafts- und kulturpolitischen Thematiken bzw. Arbeitsgerichtsverfahren, die in den Pressemitteilungen des Arbeitsgerichts erwähnt werden, übernommen. Ab dem Aussonderungsjahrgang 2009 erfolgte die Bewertung der Unterlagen nach dem halbautomatisierten Bewertungsverfahren selesta des Landesarchivs Baden-Württemberg.
Der vorliegende Teilbestand enthält 214 Akten mit einem Umfang von 5,7 laufenden Metern aus den Aussonderungsjahrgängen 2007 bis 2010. Die Unterlagen wurden im Februar 2019 (Akzessionsnummer 19/2019) vom Arbeitsgericht Ulm an das Staatsarchiv Sigmaringen abgegeben. Michaela Klaiber kontrollierte im Frühjahr 2019 das Ablieferungsverzeichnis, ergänzte ggf. die Eintragungen zum Prozessgegenstand und verpackte die Unterlagen archivgerecht. Sabine Hennig erstellte im März 2019 das Findbuch mit Hilfe des Übernahmeassistenten für die Übernahme der Daten in das Erschließungsprogramm scopeArchiv und nahm die Indexierung sowie redaktionelle Nacharbeiten vor.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 182/13 T 4 Nr. [Bestellnummer]
Sigmaringen, im Dezember 2019
gez.
Sabine Hennig
Enthält:
Arreste und einstweilige Verfügungen im Beschlussverfahren (BVGa), Beschlussverfahren (BV) und Prozesse (Ca)
1927 für die Amtsgerichtsbezirke Ulm, Blaubeuren, Ehingen, Laupheim und Münsingen errichtet; 1956 für die Amtsgerichtsbezirke Blaubeuren, Biberach, Ehingen, Geislingen, Göppingen, Laupheim und Ulm, 1973 mit der auswärtigen Kammer in Ravensburg für die Landkreise Alb-Donau-Kreis, Biberach, Bodenseekreis, Ravensburg und Sigmaringen und den Stadtkreis Ulm zuständig.
Inhalt und Bewertung
Für die Akten der Aussonderungsjahrgänge bis einschließlich 2008 wurden gemäß Bewertungsmodell für das Arbeitsgericht Ulm jeweils 10 % der Aktenjahrgänge endend auf -4 und auf -9 der Beschlussverfahren (BV) sowie Arreste und einstweiligen Verfügungen im Beschlussverfahren (BVGa) sowie 1 % derder Aktenjahrgänge endend auf -4 und auf -9 der Prozessakten (Ca) sowie Arreste und einstweiligen Verfügungen (Ga) als archivwürdig bewertet und übernommen. Zusätzlich wurden Einzelfälle von besonderer Bedeutung zu sozial-, wirtschafts- und kulturpolitischen Thematiken bzw. Arbeitsgerichtsverfahren, die in den Pressemitteilungen des Arbeitsgerichts erwähnt werden, übernommen. Ab dem Aussonderungsjahrgang 2009 erfolgte die Bewertung der Unterlagen nach dem halbautomatisierten Bewertungsverfahren selesta des Landesarchivs Baden-Württemberg.
Der vorliegende Teilbestand enthält 214 Akten mit einem Umfang von 5,7 laufenden Metern aus den Aussonderungsjahrgängen 2007 bis 2010. Die Unterlagen wurden im Februar 2019 (Akzessionsnummer 19/2019) vom Arbeitsgericht Ulm an das Staatsarchiv Sigmaringen abgegeben. Michaela Klaiber kontrollierte im Frühjahr 2019 das Ablieferungsverzeichnis, ergänzte ggf. die Eintragungen zum Prozessgegenstand und verpackte die Unterlagen archivgerecht. Sabine Hennig erstellte im März 2019 das Findbuch mit Hilfe des Übernahmeassistenten für die Übernahme der Daten in das Erschließungsprogramm scopeArchiv und nahm die Indexierung sowie redaktionelle Nacharbeiten vor.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 182/13 T 4 Nr. [Bestellnummer]
Sigmaringen, im Dezember 2019
gez.
Sabine Hennig
Enthält:
Arreste und einstweilige Verfügungen im Beschlussverfahren (BVGa), Beschlussverfahren (BV) und Prozesse (Ca)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ