Hans von Yberg und seine Hausfrau Agnes von Remchingen bekunden: Sie verkauften an Schenk Konrad [IV.] zu Limpurg d.Ä. und dessen Brüder um 5250 Gulden rheinisch ihren Teil an der Burg Untergröningen (Gröningen), vier Baum- und Krautgärten (Flurnamen: auf dem Ruggen, unter der Küche, Brunnweg, Worgenbach), sieben Äcker, Wiesen und Wiesplätze (Flurnamen: Stritthalde, Vorderaue, Mühlwiese, Hegninacker), sechs Hölzer (Flurnamen: Martinswald, Hoeholz, Rächlinsholz, der hinter Wald zu Wegstetten, das Buch, die Such, Suchenbach, Vischerwald), drei Weiher und Weiheranteile (Flurnamen: Weiherstatt in der Suchun, zu Gröningen unter der Burg, zu Nerkershofen), zwei Fischwasser auf dem Kocher vom Mühlwehr an bis nach Algishofen das eine und das andere vom Wasser des Heinrich von Rechberg neben der unteren Au bis an das Runsenfach neben dem Baumgarten des Anselm (Anshelm) von Yberg, des Bruders des A., den Zoll auf dem Kocher (die Hälfte an vier Wehren), die halbe Mühle unter der Burg (Gült: 30 Schilling, 1 Sommerhuhn, 1/2 Fastnachtshuhn), die Badstube unter der Burg (Gült: 1 Pfund 5 Schilling, 4 Hühner, 1 Fastnachtshuhn). Im Dorf Gröningen drei Höfe (Inhaber 1: Ulrich Wenger, Gült: je 4 1/2 Malter Dinkel und Hafer, 1 Pfund Heller, 1 Fastnachtshuhn - 1 Stück Dienstholz, 1 Pfund Weinsteuer; Inhaber 2: Peter Röter, Gült: je 6 Malter Dinkel und Hafer, 35 Schilling Heller, 20 Käse, 1 Fastnachtshuhn - 1 Stück Dienstholz, 1 Pfund Weinsteuer - aus dem Rülingsperg noch je 8 Viertel Dinkel und Hafer; Inhaber 3: Ulrich Widmann, Gült: je 4 1/2 Malter Dinkel und Hafer, 1 Pfund Heller, 1 Viertel Öl, 1 Fastnachtshuhn - 1 Stück Dienstholz, 1 Pfund Weinsteuer), vier Lehen (Inhaber 1: Hans Widmann, Gült: 1 Pfund Heller, 2 Herbsthühner, 1 Fastnachtshuhn; Inhaber 2: Hans Schuhmacher, Gült: je 1/2 Malter, 2 Viertel, 1 Imi Dinkel und Hafer, 9 Schilling Heller, 1 Fastnachtshuhn - 3 Schilling Weinsteuer; Inhaber 3: Baur (Pur), Gült: je 2 1/2 Malter, 2 Viertel, 1 Imi Dinkel und Hafer, 2 Pfund 9 Schilling Heller, 1 Fastnachtshuhn - 20 Fach Dienstholz, 12 1/2 Schilling Weinsteuer; Inhaber 4: Peter Schmid, Gült: je 2 Malter, 2 Viertel, 1 Imi Dinkel und Hafer, 14 Schilling Heller, 2 Sommerhühner, 1 Fastnachtshuhn - 13 Fach Dienstholz, 8 1/2 Schilling Heller Weinsteuer - derselbe gibt noch 5 Schilling Heller aus Hofstatt und Garten der alten Fechterin (Vechterin) 5 Schilling Heller und aus der Suchunwiese 12 Schilling Heller), zwei Güter (Inhaber 1: Peter Stenglin, Gült: je 2 1/2 Malter, 2 Viertel, 1 Imi Dinkel und Hafer, 2 Pfund 9 Schilling Heller, 15 Käse, 1 Fastnachtshuhn - 20 Fach Dienstholz, 12 1/2 Schilling Weinsteuer - derselbe aus der Braitwiese je 1 Malter Dinkel und Hafer, Inhaber 2: Heinrich Rötenberger, Gült 10 Schilling Heller, 1 Viertel Öl, 2 Sommerhühner, 1 Fastnachtshuhn), 18 Weidhühner aus dem ganzen Dorf Gröningen, zwei Sommerhühner aus dem Marbach der Heiligen. Zu Algishofen zwei Lehen, Inhaber 1: Hans Fechter (Vehter), Gült: je 2 Malter Roggen und Hafer, 2 Pfund Heller, 30 Käse, 1 Fastnachtshuhn - 1 Stück Dienstholz, 18 Schilling Heller Weinsteuer, Inhaber 2: Eberhart, Gült: je 1 Malter Roggen und Hafer, 4 Pfund Heller, 15 Käse, 2 Fastnachtshühner - 1 Stück Dienstholz, 18 Schilling Heller Weinsteuer, die Mühle (Gült: 3 1/2 Pfund Heller, 4 Heller, 1 Fastnachtshuhn). Zu Fach ein Lehen (Inhaber: Sitz Gentilin, Gült: je 2 Malter Roggen und Hafer, 2 Pfund 5 Schilling Heller, 2 Fastnachtshühner - 1 Stück Dienstholz, 18 Schilling Heller Weinsteuer). Zu Rötenberg 1 Lehen (Inhaber: Klas Butzer, Gült: je 2 Malter Roggen und Hafer, 32 Schilling Heller, 1 Fastnachtshuhn - 1/2 Stück Dienstholz, 9 Schilling Weinsteuer). Zu Ottenried ein Gut, Inhaber: Strohmaier (Stromayr), Gült: 2 1/2 Pfund Heller, 5 Herbsthühner, 2 Fastnachtshühner. Zu Wegstetten das Harzholz, Inhaber: Hans Eberlin (Äberlin) zu Reichertshofen, Gült: 10 Schilling Heller. Zu Vordersteinenberg (Steiniberg) ein Gütlein (Inhaber: Sohn des Seitz Kluck, Gült: 1 Malter Hafer, 5 Schilling Heller, 2 Herbsthühner, 1 Fastnachtshuhn). Zu Altersberg drei Gütlein (Inhaber: Hans Käßer, Gült 24 Viertel Hafer, 2 1/2 Pfund 3 Schilling 10 Heller, 16 Käse, 14 Herbsthühner,1 Fastnachtshuhn). Das Gericht zu Gröningen ohne das Gut Stainiberg und Altersberg, die nach Seelach gerichtbar sind. Etwa 200 Eigenleute laut besonderer Urkunde [U 960] und den Kirchensatz zu Gröningen; Bürgen, zur Leistung mit einem ehrbaren Knecht und einem Pferd in einem Wirtshaus zu Gmünd oder Gaildorf verpflichtet: Jörg von Wöllwarth zu Hohenroden, Konrad von Alfingen, Wilhelm von Alfingen (Achelfingen), dessen Bruder, Wilhelm Adelmann.