Klage des Johan Ophaus und des Peter Rudolf von Oppen, Domherr zu Magdeburg und Halberstadt ./. den Domorganisten Arnold Lütteringhaus. Der Beklagte hat für den + [in Münster im Exil lebenden] Johann Georg von Holle, Domkelner zu Halberstadt, geschäftliche Angelegenheiten erledigt; er soll hieraus noch Geld und Wertsachen besitzen, auf die die Kläger als Gläubiger des von Holle Anspruch erheben.
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Klage des Johan Ophaus und des Peter Rudolf von Oppen, Domherr zu Magdeburg und Halberstadt ./. den Domorganisten Arnold Lütteringhaus. Der Beklagte hat für den + [in Münster im Exil lebenden] Johann Georg von Holle, Domkelner zu Halberstadt, geschäftliche Angelegenheiten erledigt; er soll hieraus noch Geld und Wertsachen besitzen, auf die die Kläger als Gläubiger des von Holle Anspruch erheben.
B-C Civ, 754
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
1634 - 1639
Enthält: Als Zeugen werden i.J. 1634 vernommen 1. Dr. Johan Gigas, 52 J. alt; 2. Johan Meyer, 17 J. alt; 3. Domvikar Henrich Widow, 30 J. alt. Erwähnt werden Philipp Sigismund von Holle in Velber [bei Seelze], Bruder des + Domherrn H.; Michael Dolle; Margarete Lübbeke, Frau des Beklagten; Rentmeister Herman Tegeder in Wolbeck; Freifrau Alexandrina Maria von Velen, geb. von Gelen Warendorf, Frau des Marschalls Velen; Vikar Ewald Bruns; Berndt Lange; Henrich Engelbert Lüttringhaus, Bruder des Beklagten; Johan Hense; Gerdt Brüggeman; Johan Brockhaus; Wilhelm Brunstering, Kolon in Senden; Theodorus Rotarius alias Reddeler, Notar; Notar Bernard Revick; Dietrich Zweiffel; Albert zum Hülse; Henrich Lochaus; Goldschmied Melchior Balcke.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:16 MEZ