Hans Renger zu Immenstaad am Bodensee verkauft Georg Rotenheusler, Pfarrer, Matheus Egen zu Oberwänishofen (=Kernen), und Christoph Baumeister zu Dietmannsberg (=Vorderweißenried) als Pfleger der Kirche St. Peter und Paul in Berg für 100 fl großer Münze Landswährung einen jährlichen ablösbaren, zu St. Katharina (25. November) fälligen Ewigzins von 5 fl. Als Pfand versetzt er ein Stück Reben im Horn (=Kippenhorn?) genannt die Blachel, gelegen zwischen seinen eigenen Reben und denen des Spitals in Buchhorn, sowie eine Wiese in Wernenwiesen, die zwischen den Wiesen des Hauses Mainau und Galle Riedinger liegt. Von der Wiese geht ein Bodenzins von 3 Batzen an das Haus Mainau.
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Hans Renger zu Immenstaad am Bodensee verkauft Georg Rotenheusler, Pfarrer, Matheus Egen zu Oberwänishofen (=Kernen), und Christoph Baumeister zu Dietmannsberg (=Vorderweißenried) als Pfleger der Kirche St. Peter und Paul in Berg für 100 fl großer Münze Landswährung einen jährlichen ablösbaren, zu St. Katharina (25. November) fälligen Ewigzins von 5 fl. Als Pfand versetzt er ein Stück Reben im Horn (=Kippenhorn?) genannt die Blachel, gelegen zwischen seinen eigenen Reben und denen des Spitals in Buchhorn, sowie eine Wiese in Wernenwiesen, die zwischen den Wiesen des Hauses Mainau und Galle Riedinger liegt. Von der Wiese geht ein Bodenzins von 3 Batzen an das Haus Mainau.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1514
09625
B 522 II U 1428
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1584 November 25 (uff sant Catharina der hailigen junckhfrowen tag)
29,4 x 46,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Hans Renger zu Immenstaad am Bodensee
Empfänger: Pfleger der Kirche St. Peter und Paul in Berg
Siegler: Esaias Kaiser, mainauischer Amtmann in Immenstaad
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Empfänger: Pfleger der Kirche St. Peter und Paul in Berg
Siegler: Esaias Kaiser, mainauischer Amtmann in Immenstaad
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Baumeister, Christoph
Egen, Matheus
Kaiser, Esaias, Amtmann
Renger, Hans
Riedinger, Gall
Rotenheusler, Georg, Pfarrer
Berg RV; Einwohner
Berg RV; Pfarrer
Berg RV; Pfarrkirche St. Peter und Paul
Berg RV; Pfarrkirche, Heiligenpfleger
Buchhorn = Friedrichshafen FN; Hl. Geist-Spital, Oberpfleger
Dietmannsberg = Vorderweißenried : Schmalegg, Ravensburg RV; Einwohner
Horn = Kippenhorn : Immenstaad am Bodensee FN (?)
Immenstaad am Bodensee FN; Amtmann
Immenstaad am Bodensee FN; Einwohner
Kernen : Berg RV; Einwohner
Kippenhorn : Immenstaad am Bodensee FN
Oberwänishofen = Kernen : Berg RV; Einwohner
Vorderweißenried : Schmalegg, Ravensburg RV; Einwohner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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