Fleischer, Julius
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 II Bü 2257
RestU 2257
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 II Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Ulm
Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Ulm >> F
1948-1961
Enthält u.a.: Besitzhinweis auf Mobiliar und Einrichtungsgegenstände (u.a. 1 Toilettentisch (Kirschbaumholz), 1 Nachtschrank (Kirschbaumholz), 1 zweiteilige Kommode mit Marmorplatte, 1 Chaiselongue, 1 Kommode (Zedernholz), einige "echte" Spitzen (geklöppelt), 1 Sammlung von 36 Spazierstöcken, viele handgemachte Tischdecken, 1 Wohnzimmer-Einrichtung (Eiche, massiv und handgeschnitzt: bestehend aus 1 dreifach ausziehbaren Eichentisch, 1 Buffet (darin1 Speise-Service für 24 Personen ( mit 2, 5 cm breitem Goldrand ( 24 Karat), je 12 Kristallgläser für Rotwein, Weißwein, Sekt und Likör, 12 farbige Rosenthal-Obstteller, 1 Sèvres-Speise-Service für 24 Personen (ungefähr Mitte 19. Jahrhundert), 1 Nymphenburger Speise-Service für 18 Personen, 1 vollständiger Satz von Rosenthal-Suppentassen), 1 Bechstein-Klavier (aufrecht, pfirsichfarben) mit Klavierbank,1 Frühstückstisch (rund, mit eingearbeitetem Fach mit 4 Glaswänden), 6 Stühlen, 2 gepolsterte Stühlen, 1 Armsessel, 1 Kredenz (darin 6 farbige Kristall-Römer, 3 Kristall-Salat-Schüsseln, 4 Kristall-Bonbonnièren, 8 Kristall-Platten, 2 königsblau geschliffene Schalen, 8 antike Küchenteller, 20 geschliffene Kristall-Vasen, 3 blaue Vasen, 1 weinfarbige antike Obstschüssel, 12 geschliffene römische Gläser (verschiedene Farben), 12 verschiedenfarbige Venezianer Gläser für Champagner, 24 Venezianer Gläser, 1 Kasten mit je 12 Gabeln, Messern und Löffeln, Bestecke aus massivem Silber (12 komplette Frühstücksbestecke, 12 komplette Fischbestecke, 12 Küchengabeln, 12 Eierlöffel, 12 Kaffeelöffel, 12 Mokkalöffel), 1 Vase aus der Ming-Dynastie (Höhe 92 cm)), 1 Teewagen, 2 großen Ohrensesseln), 1 Bibliothekszimmer-Einrichtung (u.a. bestehend aus 1 dreiteiligen Bücherschrank (Eiche, dunkel) mit Glaseinsatz (darin ca. 500 Bände, darunter Inkunabeln mechanischer Spezialwerke (im Wert von ca. 45000 DM), 1 Schreibtisch mit Stuhl, 1 Standuhr, 2 Lehnstühlen mit Fransen, 1 Chaiselongue, 1 achteckigen Kaffee-Tisch mit Spitzendecke (Brüsseler Spitzen), 1 handgeschnitzten Stehlampe, 1 Bronzefigur "Griechische Göttin" (auf Postament aus rotem Carrara-Marmor), 1 massive Bronzefigur "Pferd" (Länge 20 cm, gekauft auf einer Pariser Ausstellung), Radierungen, frühe Münchner Bilderbogen), 1 Dielen-Einrichtung (u.a. bestehend aus 1 antiken Vitrine (Rosenholz und gebogenes Glas, darin 1 weiße Statuette (Länge 30 cm), 24 Vasen in verschiedenen Größen, 2 antike Figuren, 1 Porzellanfigur "Bäumendes, von einem Mann gehaltenes Pferd", 1 Porzellanfigur "Dachshund", 1 goldenes filigranes Zigaretten-Etui), 1 Lehnstuhl mit 4 dazu passenden Stühlen (Pferdehaar-Polsterung, Chippendale-Stil), 1 zweiteiligen Kommode, 1 Schrank mit Schirmständer (darin1 Speise-Service für 12 Personen, 1 Meissener Tee-Service für 12 Personen, 1 Meissener Kaffee-Service für 12 Personen (geblümt)), 1 Kinderzimmer-Einrichtung für zwei Jungen (darin u.a. 2 Kommoden mit Marmorplatten, 2 Büchertragen (3 Fächer)), 1 Mädchenzimmer-Einrichtung (darin u.a. 2 Mahagoni-Betten, 1 Frisiertisch, 1 Kommode, 1 Bücherschrank, 1 Spiegelschrank, 1 Bettumrandung (dunkelrot)), Perser-Teppiche (im Schätzwert von 12000 RM: 1 Perser-Teppich (ca. 350 x 500 cm), 1 Perser-Teppich (ca. 200 x 350 cm) 1 Perser-Teppich (ca. 180 x 400 cm), 1 Afghan-Teppich (360 x 490 cm), 1 malvenfarbener Teppich (16 x 18 [vermutlich: ft]), etwa 10 Perser-Läufer), 1 Gemälde "Schloss in Tirol" von Wolf, 4 Bilder von Kraus, Original-Radierungen von Franz Siegele [an anderer Stelle der Akte Fehlschreibungen: "Sizelle" und "Sugele", meist Landschaften oder Bauernhäuser darstellend, allgemein signiert 1921 bis 1924, eingerahmt in Faltblättern), 1 Ölgemälde von Franz Siegele, Kupfer-Radierungen in Faltblättern, 1 Bild "Kartenspielende Bauern" (10 x 12 cm), 2 Ölgemälde "Porträts der Urgroßeltern des Antragsteller s" (in Goldrahmen), 2 Bilder "Porträts der Großeltern des Antragstellers" (in Goldrahmen), 10 Radierungen "Pferdeköpfe", 15 Miniaturen in Elfenbein- und Ebenholzrahmen, Schmuckgegenstände (darunter 2 goldene Medaillons (mit Saphiren und Rubinen verziert), 1 Perlen-Halsband (zusammenpassende Perlen, Platin-Saphir-Schloss), 1 Platin-Klammer mit Saphiren)), 2 Silber-Empfang-Sätze, 6 Silber-Servier-Tabletts, 1 silberner Leuchter, 10 silberne Sahne-Näpfchen, 3 Sätze von silbernem Essgeschirr, 1 silberne Elektro-Kaffeemaschine mit Zubehör, 5 silberne Obstkörbchen, 6 silberne Armbänder (mit Steinen verziert), , 2 vollständige Sätze verschiedene silberne Nähsachen (antik, je 24 Stück), 1 silbernen Toiletten-Satz, etliche Silber-Becher, 1 Satz Zinngeschirr, 1 Sammlung von "wertvollen" Briefmarken mit Album (seltene Ausgaben, Album datiert 1841 bis 1900, Schätzwert 30000 DM), 2 englische Wandschränkchen (Zedern- und Kirschbaumholz),1 vollen Weinkeller (Stand 1901: Brandy, Champagner, Weine, Cordials)
1 Bü
Personenakten
Fleischer; Julius (*06.07.1882)
Göppingen GP
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:37 MEZ