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Bodo genannt von (Oelenbach) bekundet, dass er von [Heinrich von
Weilnau], Abt von Fulda, eine im Folgenden inserierte Urkunde erhalten
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1301-1315
1308 April 25
Ausfertigung, Pergament, zwei abhängende Siegel (Siegel Nr. 1 beschädigt, Siegel Nr. 2 fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno Domini et die predictis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bodo genannt von (Oelenbach) bekundet, dass er von [Heinrich von Weilnau], Abt von Fulda, eine im Folgenden inserierte Urkunde erhalten hat. Siegelankündigung. Wegen Siegelkarenz Bodos besiegeln auf Bodos Bitte Propst und Konvent von Neuenberg bei Fulda und Graf Hermann von Battenberg die Urkunde. Inserierte Urkunde von 1308 April 25: Heinrich [von Weilnau], Abt von Fulda, bekundet, dass er Bodo genannt von (Oelenbach) und dessen Erben als Entschädigung für einen Schaden für 30 Pfund Heller Güter in (Wielenrode) mit allen Einkünften und Zubehör sowie zwei Teile des dortigen Zehnten verpfändet. Dies alles hatten zuvor Wer[ner] von (Wielenrode) und dessen Sohn H. als Lehen. Abt Heinrich behält sich für sich und seine Nachfolger den Rückkauf für 30 Pfund Heller vor. Siegelankündigung des Abtes. (Datum anno Domini M° CCCVIII° VII Kalendas Maii). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Propst und Konvent von Neuenberg
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Graf Hermann von Battenberg]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.