Felix Waibel, Sohn des Bastian Waibel zu Tübingen, wegen Streithändeln u.a. zu Neuffen gef., jedoch auf die Fürbitten vieler frommer Leute und seiner Freunde wieder freigelassen, schwört U. und gelobt unter Eid, die Sache, weswegen er aus Tübingen geflohen war, vor dem dortigen Obervogt auszutragen und zu richten, auch seine Gefängniskosten zu zahlen. Waibel war wegen zorniger Streitereien, zu Tübingen begangen, nach Reutlingen in die Freiung gewichen, dortselbst als junger, unerfahrener Mensch in böse Gesellschaft geraten und mit dieser aus seinem Gewahrsam der Freiung nach Neuffen gezogen, wo er des Nachts bei leichtfertigen, verdächtigen Leuten zechenderweise vom Vogt zu Neuffen angetroffen und zur Verhütung weiteren Unheils festgenommen wurde.