Lizentiat Johann [Schrels], Advokat der jülich-bergischen Landstände, bekundet, daß er die in vorstehender Obligation vereinbarten 2.000 Reichstaler von den Ritterkurien erhalten hat.
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AA 0045 Jülich, Landstände, Urkunden (AA 0045)
Jülich, Landstände, Urkunden (AA 0045) >> 1. Urkunden (Privilegien) >> Bekundung der Jülicher und bergischen Ritterschaft, daß sie bei Jakob von der Mühlen in Köln 2.000 Reichstaler zwecks [Interessenvertretung in der Streitsache gegen den Herzog von Jülich-Berg im Zuge einer vom Kaiser erteilten Kommission] geliehen hat, die jährlich mit 5 Prozent verzinst werden. Vertragsbedingungen.
17. März 1673
Diverse Registraturbildner
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Bekundung der Jülicher und bergischen Ritterschaft, daß sie bei Jakob von der Mühlen in Köln 2.000 Reichstaler zwecks [Interessenvertretung in der Streitsache gegen den Herzog von Jülich-Berg im Zuge einer vom Kaiser erteilten Kommission] geliehen hat, die jährlich mit 5 Prozent verzinst werden. Vertragsbedingungen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:21 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.1. Landesarchive (Tektonik)
- 1.1.2. Jülich-Berg (Tektonik)
- 1.1.2.12. Landstände (Tektonik)
- Jülich, Landstände, Urkunden AA 0045 (Bestand)
- 1. Urkunden (Privilegien) (Gliederung)
- Bekundung der Jülicher und bergischen Ritterschaft, daß sie bei Jakob von der Mühlen in Köln 2.000 Reichstaler zwecks [Interessenvertretung in der Streitsache gegen den Herzog von Jülich-Berg im Zuge einer vom Kaiser erteilten Kommission] geliehen hat, die jährlich mit 5 Prozent verzinst werden. Vertragsbedingungen. (Archivale)