Graf Dietrich von Sayn übergibt (da er unmündig ist) unter Vermittelung Ruprechts Graf von Virneburg, Tielmanns von Linz, Propst zu St. Florin in Koblenz, Richard Hurte von Schöneck, Seifert Waldbott von Bassenheim, Friedrich vom Stein, Ritter Wilhelm von Staffel und Johanns Boos von Waldeck dem Erzbischof Otto von Trier und seinem Schwager dem Grafen Engelbert von Nassau-Leck und Breda die Verwaltung seiner Grafschaft, Schlösser, Land und Leute.
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Graf Dietrich von Sayn übergibt (da er unmündig ist) unter Vermittelung Ruprechts Graf von Virneburg, Tielmanns von Linz, Propst zu St. Florin in Koblenz, Richard Hurte von Schöneck, Seifert Waldbott von Bassenheim, Friedrich vom Stein, Ritter Wilhelm von Staffel und Johanns Boos von Waldeck dem Erzbischof Otto von Trier und seinem Schwager dem Grafen Engelbert von Nassau-Leck und Breda die Verwaltung seiner Grafschaft, Schlösser, Land und Leute.
340, U 10428 a
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 6 1400 bis 1449 >> 6.3 1421-1430
1426 Januar 21
Pergament, Siegel , davon fehlen 1 und 3 zum Teil, deutsch, Urschrift
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. Montabaur 1425 more Trev. diesz eynundtzwentzichsten taghes ym Maynde zu Latine genant Januarius
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Graf Dietrich, 2. Graf Wilhelm von Sayn, Herr zu Agathenrode, 3. Graf Ruprecht von Virneburg, 4. Friedrich vom Stein, 5. Wiegand von Steynebach, 6. Ritter Wilhelm von Seelbach, 7. Wilhelm von Steinebach, 8. Engelbrecht von Seelbach, 9. Gerhard von Seelbach
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Hardt Nr. 824
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Orte: Linz, Schöneck, Bassenheim, Staffel, Waldeck
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Graf Dietrich, 2. Graf Wilhelm von Sayn, Herr zu Agathenrode, 3. Graf Ruprecht von Virneburg, 4. Friedrich vom Stein, 5. Wiegand von Steynebach, 6. Ritter Wilhelm von Seelbach, 7. Wilhelm von Steinebach, 8. Engelbrecht von Seelbach, 9. Gerhard von Seelbach
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Hardt Nr. 824
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Orte: Linz, Schöneck, Bassenheim, Staffel, Waldeck
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ