. Gesuche um Erlasse vom Herrenweinkauf, auch von Teidigungs-, Straf-, Besteh-, Bürger- und Abzugsgeldern sowie von rückständigen Erbzinsen, Rauch- und Zinshafer
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F 27 A Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv
Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv >> 38. Varia-Bestand >> Herrenweinkauf (und andere Abgaben)
Laufzeit: 1809-1821, 1823-1841, 1843-1857
Bemerkungen: In den meisten Fällen handelt es sich um Gesuche um (Teil-)Erlasse des Herrenweinkaufs. Die schuldigen Beträge liegen fast immer unter 50, nicht selten sogar unter 10 Gulden. Besondere Fälle, auch im Hinblick auf Namen und Berufsgruppen, sind entsprechend vermerkt.
Bemerkungen: Der Herrenweinkauf wurde wie folgt berechnet: In den Gerichten Altenschlirf, Stockhausen, Landenhausen und Nieder-Moos sowie in der Zehnt Lauterbach mit 10 Gulden von 100 Gulden Kaufgeld; im Gericht Freiensteinau mit 1 Kreuzer von 1 Gulden Kaufgeld (60 Kreuzer = 1 Gulden); in der Stadt Lauterbach und im Gericht Ober-Ohmen wiederum mit 10 Gulden von 100 Gulden Kaufgeld; im Gericht Engelrod mit 5 % vom Kaufgeld und bei Gutsübergaben der Eltern an ihre Kinder mit 4 bzw. 2 Gulden von ganzen Bauern und Hintersiedlern pro Haus sowie mit 20 Kreuzern pro Morgen.
Bemerkungen: In den meisten Fällen handelt es sich um Gesuche um (Teil-)Erlasse des Herrenweinkaufs. Die schuldigen Beträge liegen fast immer unter 50, nicht selten sogar unter 10 Gulden. Besondere Fälle, auch im Hinblick auf Namen und Berufsgruppen, sind entsprechend vermerkt.
Bemerkungen: Der Herrenweinkauf wurde wie folgt berechnet: In den Gerichten Altenschlirf, Stockhausen, Landenhausen und Nieder-Moos sowie in der Zehnt Lauterbach mit 10 Gulden von 100 Gulden Kaufgeld; im Gericht Freiensteinau mit 1 Kreuzer von 1 Gulden Kaufgeld (60 Kreuzer = 1 Gulden); in der Stadt Lauterbach und im Gericht Ober-Ohmen wiederum mit 10 Gulden von 100 Gulden Kaufgeld; im Gericht Engelrod mit 5 % vom Kaufgeld und bei Gutsübergaben der Eltern an ihre Kinder mit 4 bzw. 2 Gulden von ganzen Bauern und Hintersiedlern pro Haus sowie mit 20 Kreuzern pro Morgen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
01.07.2025, 13:40 MESZ
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- Archive ehemals selbständiger Institutionen und Standesherrschaften (Provenienzbestände) (Tektonik)
- Herrschaft Riedesel zu Eisenbach (Bestandsserie)
- Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv (Bestand)
- 38. Varia-Bestand (Gliederung)
- Herrenweinkauf (und andere Abgaben) (Gliederung)
- . Gesuche um Erlasse vom Herrenweinkauf, auch von Teidigungs-, Straf-, Besteh-, Bürger- und Abzugsgeldern sowie von rückständigen Erbzinsen, Rauch- und Zinshafer (Serie)