Abt. 399.1351 Weinreich-Petersen, Familie (Bestand)
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Abt. 399.1351
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Nachlässe >> Abt. 399 Nachlässe: Familien und Einzelpersonen
1929-1930
Geschichte des Bestandsbildners: Das Familienarchiv enthält Unterlagen mehrerer Familienmitglieder. Dazu gehört Gustav Weinreich. Er wurde am 13. August 1901 geboren, war Diplom-Landwirt und Leiter der Landwirtschaftsschule Flensburg. Gustav Weinreich war mit Ingeborg geb. Petersen verheiratet und verstarb am 14. April 2002. Sein Vater Franz Weinreich wurde am 14. März 1875 in Grabow bei Stettin geboren und war Rektor der Mittelschule in Rendsburg und 1916 bis 1935 Stadtarchivar in Rendsburg. Er verstarb am 14. April 1946. Johann Petersen war Oberpostamtmann beim Telegraphenamt (später Fernmeldeamt) in Flensburg und lebte von 1886 bis 1980. In den Jahren 1911 bis 1912 war er Postmeister auf Gut Hemmelmark.
Bestandsgeschichte: Die Unterlagen wurden dem Landesarchiv in den Jahren 2005 und 2021 aus Privatbesitz mit Schenkungsvertrag übergeben.
Bestandsgeschichte: Die Unterlagen wurden dem Landesarchiv in den Jahren 2005 und 2021 aus Privatbesitz mit Schenkungsvertrag übergeben.
Bestand
Literatur: "Biografische Anmerkungen zu Franz Weinreich - Rektor der Mittelschule Rendsburg in unruhigen Zeiten (1916-1936)" von Rolf Schwarz, in: Rendsburger Jahrbuch 2014, S. 117-149
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ