1601 März 1 Priorin und Konvent des Klosters Gotteszell bei Schwäbisch Gmünd geben mit Vorwissen und Bewilligung des Rats der Stadt, insbesondere der Klosterpfleger Leonhard Beckh, Bürgermeister, und Kilian Deber, Stättmeister, beide des Rats, sowie ihres Hofmeisters Melchior Feiffel dem Junker Hans Sigmund von Woellwarth zu Fachsenfeld, Leinroden, Laubach und Polsingen aus ihrem Hofgut zu Bernhardsdorf, auf dem der Rat der Stadt Schwäb. Gmünd die hohe und niedere Obrigkeit hat und das Lorenz Auchter und seine Ehefrau als Fall-Lehen besitzen, tauschweise ein Stück Holz am Bauholz des Thomas Wamseler zu Bernhardsdorf unter der Bedingung, daß, falls Lorenz Auchter dieses Holz rodet, damit man Wiese oder Garten daraus macht, ihm das Holz gehören soll. Hans Sigmund von Woellwarth übergibt dagegen dem Kloster ein Stück Wiese am Teufelsrain, die er bisher als Bauwiese zu zinsfreiem Eigen besaß und die an sein Bauholz genannt das Buchholz anstößt; ihre hohe und niedere Obrigkeit gehen von ihm auf den Rat der Stadt Schwäbisch Gmünd über. Sr.: 1) Priorin (Priorat-) und 2) Konvent (Convent-Insigel) des Klosters Gotteszell Ausf. Perg. - 2 Sg. abg. - Rv.: ... wegen zwuer Wißen [folgt Nachtrag:] in der Langenhalden und am Teuffelsrhein gelegen