Beziehungen zwischen Kleve-Mark und Köln
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AA 0058, 3896
XXX 84
AA 0058 Kleve-Mark, Akten (AA 0058) (Version für Inventar 1609)
Kleve-Mark, Akten (AA 0058) (Version für Inventar 1609) >> 4. Auswärtige Beziehungen >> 4.15. Köln, Kurfürstentum >> 4.15.1. Auswärtige Beziehungen
1408-1534
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: - Passage von Wein, Korn und anderem Proviant im Auftrag des Kölner Erzbischofs am Zoll zu Kaiserswerth vorbei Richtung Recklinghausen für Heinrich von Oer, 20. Juni 1408; - Kriegsschäden des Erzbischofs von Köln im Lande Dinslaken, 1427; - Tagung zu Dripstein oder Rheinberg wegen Übergriffen kölnischer Untertanen, ca. 1430; - Schiedsverhandlung des Pfalzgrafen Ludwig zwischen Kurköln und Kleve; - Stadt Köln wegen der Rheinzölle, ca.1440; - märkische Untersassen Gebrüder Wermynckhuse und kölnischer Untersasse Hermann Burcharz, sowie Gefängnis desselben zu Hatzfeld, ca. 1440; - Bekundung der Schöffen zu Gahlen (Kreis Dinslaken) über Eingriffe kölnischer Untertanen (Derich van Hagenbeke und seine Helfer), 1448; - Bekundung des Goisswinus van Clieve, Pastor zu Mülheim-Ruhr, über Übergriffe der Herren von Strünkede auf geistliches Gut (Kloster Sarn), Gut des Pastors, seines Vikars und Kaplans, sowie der Hausleute des Kirchspiels, ca. 1450; - Vermittelung des Herzogs von Burgund zwischen Kleve und Kurköln, 1455; - Streit zwischen dem Rat der Stadt Köln und ihren Gaffeln (Zünften), ca. 1460; - Vermittelung Kleves betreffend die Einmischung Kurkölns in Jülich-Berg (Schreiben an Engelbert von Birgel, Erbmarschall des Landes Jülich, an Wilhelm von Nesselrode und an Carselius von Paland zu Breitenbend), 1461; - Tag zu Rheinberg (betreffend Johann von Hatzfeld und dessen märkische Gebrechen sowie kölnische Gebrechen des Goswin Kettler), 1465; - Befehl an den Rentmeister zu Dinslaken Henrick Prick, Wildbret nach Köln zum Schmause des neuen Bürgermeisters zu schicken, 1466; - Vermittelung Kleves und des Bischofs von Münster in Sachen der Stadt Köln, 8. Mai 1467; - Zimmerung an einem klevischen Schloss; - Fehde des Erzbischofs von Köln gegen Kleve, Januar 1468; - Verhandlung mit dem Elekten von Köln, 2. Mai 1468; - Geleit für einen Kanoniker von Sankt Aposteln zu Köln; - Schreiben an Meister Derick von Rysswick, Diener des Bischofs von Münster; - Schreiben der Herzogin von Kleve Elisabeth von Burgund an den Rentmeister Henrick Prick zu Dinslaken, er möge auf Wunsch der Stadt Köln dorthin Wildbret schicken, 8. Juli 1469; - Schuld des Bischof von Münster an Köln in Höhe von 2500 Gulden; Vermittelung Kleves betreffend Stundung, 28. Dezember 1468; - Geistliche Rechtssache des Pastors zu Hamm beim Offizialat in Köln, ca. 1468; - Schreiben der kaiserlichen Kanzlei an niederrheinische Fürsten und Städte betreffend Fehdesachen und Unsicherheit in den Niederlanden und am Niederrhein (u.a. Schädigung der Bürger zu Brügge durch die Herren von Egmond im Lande Geldern, Einmischung der Stadt Köln, usw.), 18. August 1468; - Beraubung und Gefangennahme von Kölner Bürgern zu Neustadt in der Grafschaft Mark, die von dort mit Kleidung und anderer Notdurft zum Herzog von Burgund ziehen wollten, 4. Juli 1470; - Aussagen des Jan Mollenbeeck, Vogt zu Neustadt, betreffend Jan van Santen und Verhandlung deswegen zu Hamm vor dem Herzog; - Gefängnis des Johann Hollender aus Köln zu Lüdenscheid, 3. Mai 1471; - Gefangennahme von Kölner Kaufleuten durch Gerit Kaldenbach, Rutger Hungerinchuyss und andere zu Neustadt, 23. Oktober 1471; - Schreiben Kleves an Papst und Kaiser wegen des Kölner Domkapitels, 1472; - Zollbeseher zu Orsoy Driess Inckhuyss; - Ermahnung des Erzbischofs Ruprecht von Köln an seinen Amtmann zu Kempen Engelbrecht von Heymberch, vom Erzstift nicht abzufallen; Land, Schloss und Stadt Kempen werde demnächst vom Herzog von Kleve für das Erzstift wieder eingelöst; - Beschwerde des Freigrafen zu Lüdenscheid Johann von Valbert über kölnische Übergriffe im Kirchspiel Valbert (insbesondere der kölnischen Untersassen zu Valbert), 7. April 1464; - Forderung der Beelken, Witwe Wolfs van Ryndorf (zu Köln) an Tylman Bussenmeister (zu Neustadt); - Annahme von 23 Söldnern und 23 Pferden zu Köln (für Kleve?), ca. 1469-1480; - Geleit für den Kanoniker von Sankt Aposteln zu Köln Johann ten Haeve; - Tagfahrt zu Kaiserswerth mit dem Kölner Elekten Hermann von Hessen, 22. Februar 1481; - Festnahme der Ehefrau Catharina des Johann van den Biessen durch den Freigrafen zu Heessen Johann von Schonenbergh, Untersassen des Herzogs von Kleve, 9. April 1481; - Verhandlung mit dem Kölner Erzbischof und dem Ritter Johann von Eller (Einer) betreffend einige Gefangene, 1487; - Rutger Lawenberch zu Porsten, betreffend Spelbergshof zu Götterswickerhamm, 1488; - märkischer Hof zum Spiegel in Köln, 26. November 1490; - Kleve an Stift Mariengraden in Köln betreffend Belangung eines Duisburger Untersassen zu Angerhausen mit geistlichen Mandaten; - Einkünfte der klevischen Rentei Wachtendonk im kurkölnischen Amt Kempen; - Johann von Waldeck, erzbischöflicher Kaplan und Kanoniker zu Sankt Severin in Köln ./. Burchard ingen Byege, Bürger zu Duisburg, 1493; - Tagung zu Rheinberg mit dem Erzbischof, Januar 1495; - Stadt-kölnische Weinausfuhr nach Lübeck und Danzig an klevischen Zöllen vorbei, 1499 ; - kurkölnische Schulden an Kleve in Höhe von 500 Gulden; Godert Ketteler, Snydewint, Amtmann zu Werl sowie Städte Werl und Geseke als kölnische Sachwalter, ca. 1495; - Stadt Köln betreffend den Gefangenen Johann Dursten; derselbe ./. Köln, 28. Oktober 1499; - Tag zu Uerdingen mit Köln, Austausch von Gefangenen, auch betreffend Gefangene des Bischofs von Münster, ca. 1500
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Oer, von
Ludwig
Wermynckhuse
Burcharz, Hermann
Hagenbeke, van
Strünkede, von
Clieve, van
Birgel, von
Nesselrode, von
Paland, von
Hatzfeld, von
Egmond
Mollenbeeck, Jan
Santen, van
Hollender, Johann
Kaldenbach, Gerit
Hungerinchuyss, Rutger
Inckhuyss, Driess
Köln
Heymberch, von
Valbert, von
Bussenmeister, Tylman
Ryndorf, van
Beelken
Haeve, ten
Biessen
Catharina
Schonenbergh, von
Lawenberch, Rutger
Waldeck, von
Byege,
Ketteler, Godert
Snydewint
Dursten, Johann
Hessen, von
Prick, Henrick
Eller, von
Rysswick, von
Kettler, Goswin
Köln, Kurfürstentum\Beziehungen zu Kleve
Kaiserswerth
Dinslaken
Burgund
Gahlen
Brügge
Valbert, Kirchspiel
Wachtendonk
Neustadt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:54 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.1. Landesarchive (Tektonik)
- 1.1.3. Kleve-Mark (Tektonik)
- 1.1.3.3. Akten (Tektonik)
- Kleve-Mark, Akten AA 0058 (Bestand)
- 4. Auswärtige Beziehungen (Gliederung)
- 4.15. Köln, Kurfürstentum (Gliederung)
- 4.15.1. Auswärtige Beziehungen (Gliederung)