Private und geschäftliche Korrespondenz Hilmars von Quernheim, ferner seiner Frau Ilse
Vollständigen Titel anzeigen
Uhlenburg A V
L 51 Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe
Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe >> 6. Ulenburg >> 6.1. Ulenburg unter Hilmar von Quernheim
1551-1577, 1673-1689
Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Ausstehende Zahlungen an diverse Personen; Pension vom dänischen König (Bl. 25); Prozesse vor dem Reichskammergericht (Bl. 104 ff.); Tätigkeit als Drost zu Reineberg, Diepenau, Ohsen (b. Hoyel) und Poppenburg; eingegangene Schreiben u.a. von Bischof und Kapitel von Minden; Herzog Erich von Braunschweig-Lüneburg; von den Städten Minden, Lübbecke und Hoya; von den Äbtissinnen von Fischbeck und Herford enthält auch: spätere Briefe des [Alexander Günther] von Wrede (de Wreden) an Dr. Braunstorff in Lübbecke (1673, Bl. 47, 55-57; gehören zu L 51 Nr. 72); A. G. von Wredes Bitte um einige Schreiben (1680); Prozeß des A.G. von Wrede, Herrn der Ulenburg, wegen Injurien gegen den Vogt Schöttler (1675; vgl. auch L 51 Nr. 55, 71, 78)
Auswärtiger Besitz
Sachakte
Es handelt sich offenbar um eine durch Knoch angelegte Zusammenstellung von Schreiben aus dem Nachlaß Hilmars, die er zu keinem der sonstigen Angelegenheiten Hilmars hatte zuordnen können
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:47 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.1. Auswärtige Beziehungen (Tektonik)
- Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe (Bestand)
- 6. Ulenburg (Gliederung)
- 6.1. Ulenburg unter Hilmar von Quernheim (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International