Testament des Jasper Steffens, vormals Officiant der Pfarrkirche zu Lütjenburg, in welchem er dem Johannes VIII. Grymmolt, Bischof von Lübeck, und den Brüderschaften s. Johannis bapt. und s. Antonii daselbst gew. Geldsummen, ferner seinem Vetter, dem Vikar Johannes steffens ein Viertel Ackers auf dem "Smutze" vor Oldenburg, der Kirche dieser Stadt ein Viertel Acker auf dem "Rossower" Felde und der Lürjenburger eine beim dortigen Rat ausstehende Schuldforderung von 16 Mark vermacht. Zu Testamentarien wurden Johannes Steffens, Vikar an der Pfarrkirche und der Rat zu Oldenburg ernannt. d. d. 1511 up einen dingestach welcher was de 30. Aprilis. (? Dienstag 1511 war der 29. April)
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Testament des Jasper Steffens, vormals Officiant der Pfarrkirche zu Lütjenburg, in welchem er dem Johannes VIII. Grymmolt, Bischof von Lübeck, und den Brüderschaften s. Johannis bapt. und s. Antonii daselbst gew. Geldsummen, ferner seinem Vetter, dem Vikar Johannes steffens ein Viertel Ackers auf dem "Smutze" vor Oldenburg, der Kirche dieser Stadt ein Viertel Acker auf dem "Rossower" Felde und der Lürjenburger eine beim dortigen Rat ausstehende Schuldforderung von 16 Mark vermacht. Zu Testamentarien wurden Johannes Steffens, Vikar an der Pfarrkirche und der Rat zu Oldenburg ernannt. d. d. 1511 up einen dingestach welcher was de 30. Aprilis. (? Dienstag 1511 war der 29. April)
LASH, Urk.-Abt. 140.2 Nr. 25
Urk.-Abt. 140.2 Stadt Oldenburg: Kirche Oldenburg
Urk.-Abt. 140.2 Stadt Oldenburg: Kirche Oldenburg >> 1 Urkunden
1511
Enthält: Gleichzeitige Kopie des Originals auf Papier
Verzeichnung
1511 April 30
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:03 MEZ