Durchführung der Gegenreformation in den Sulzbacher Erbämtern durch den Neuburger Vizekanzler Simon von Labrique. Enthält v.a.: Heimkunft Pfalzgraf Augusts vom kaiserlichen Hof in Prag; Ersetzung einzelner evanglischer Pfarrer und Lehrer; Beschlagnahme evangelischer Bücher. Enthält auch: Gegenreformation in den Hilpoltsteiner Erbämtern
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Fürstentum Pfalz-Sulzbach, Geheime Registratur 957
BayHStA, Pfalz-Neuburg Akten 528
Fürstentum Pfalz-Sulzbach, Geheime Registratur
Fürstentum Pfalz-Sulzbach, Geheime Registratur >> Geheime Registratur >> 28. Reformation
1628
Darin: 2 Gedichte des Superintendenten Michael Böheim von Vohenstrauß auf Pfalzgraf August, Verzeichnis der zu Kohlberg und Vohenstrauß beschlagnahmten Bücher
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: /6. fol.359; 64; No.107
August, Pfalzgraf
Reise nach Prag
Böheim, Michael
Superintendent zu Vohenstrauß
Labrique, Dr. Simon von
Neuburger Vizekanzler
Pfalz-Hilpoltstein, Gegenreformation
Kohlberg, Gegenreformation
Kohlberg, Beschlagnahme von Büchern
Vohenstrauß, Beschlagnahme von Büchern
Gedicht, Superintendent Michael Böheim
Bücher, Beschlagnahme
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:04 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik)
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