Oberamtsberichte, Bd. 10
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 454 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 03 Landesverwaltung >> 03.03 Behörden >> 03.03.16 Oberamtsberichte
1732
Enthält u. a.: Landeshauptmannschaft gegen den Kammerprokurator Prinz wegen der Rückführung eingezogener Gelder (Bl. 9-11).- Unruhen in Herwigsdorf (Bl. 19-21).- von Friesen gegen von Neitschütz wegen der Mitbelehnung an den Gütern Grüngräbchen und Steinborn (Bl. 22-25).- Samuel Schmidt, Tuchhändler in Görlitz gegen die Wahl Gottfried Conrads zum Ältesten des Tuchmacherhandwerks (Bl. 31-36, 335).- Konzession für einen vierten Jahrmarkt und Wochenmarkt in Löbau (Bl. 46).- Ermittlungen gegen von Staupitz auf Burkau wegen des Verkaufs eines Untertanen an die Miliz (Bl. 61-63, 353).- Erörterung über die von Damian le Gras propagierte Ausfuhr oberlausitzischer Textilwaren nach Spanien (Bl. 67-74).- Verbotener Fleischhandel durch Peter Mutscher aus der landvogteilichen Seidau (Bl. 75-88).- von Ziegler auf Wurschen und von Gersdorff auf Gröditz gegen von Schönberg auf Weicha wegen der Errichtung einer Schankstätte bei Kotitz (Bl. 86-91).- von Watzdorf auf Crostau gegen J. G. Manitz wegen Possessionsansprüchen [Besitzansprüchen] gegenüber Untertanen (Bl. 92-95).- Untertanen in Nimschütz gegen das Domstift wegen Konfirmation eines Kaufes (Bl. 104-107).- Oberlausitzer Priesterwitwen-Sozietät (Bl. 119-120).- von Gersdorff auf Milkwitz gegen von Schack auf Radibor wegen der Anlegung eines Teiches und einer Schenke (Bl. 121-134).- Pachtdifferenzen über das Rittergut Niedersohland (Bl. 162-166).- Kammerprokurator gegen den katholischen Pfarrer in Pfaffendorf wegen des steuerfreien Bierschanks (Bl. 167-169).- Differenzen wegen des Verkaufs einer Brotbank in Zittau (Bl. 174-177).- Schafhutung der Gerichtsherrschaft auf Ebersbach auf der Pfarrwiedemuth (Bl. 181-186).- Einfuhr verbotener geringhaltiger Münzsorten durch böhmische Juden (Bl. 206-207).- Kamenzer Bäckerhandwerk gegen die Heidekuchenbäcker wegen des Verkaufs auf dem Kamenzer Jahrmarkt (Bl. 214-218).- Gutsherrschaft auf Zoblitz gegen den Rat zu Görlitz wegen Hutungsdifferenzen (Bl. 220-223).- Pächter des Ritterguts Göbeln gegen von Heldrich, Göbelnscher Gläubiger wegen Entsetzung aus dem Gute (Bl. 224-227).- Bürgerschaft in Muskau gegen von Callenberg auf Muskau wegen des Brauurbars (Bl. 256-257).- Einspruch des Rats zu Bautzen gegen den Ausbau des Chores im katholischen Teil der Petrikirche (Bl. 262-269).- Anhänger der schlesischen Schwenkfelder [Schwenckfelder] Sekte in der Oberlausitz (Bl. 270-271).- Oberlausitzer Münzwesen, Tolerierung der Kaisergroschen, Kreuzer und schlesischen Dreier (Bl. 284-285).- Vergleich der Gemeinde Callenberg mit dem Domstift St. Petri als Schutzherrschaft wegen der landesherrlichen Konfirmation des Freibriefes (Bl. 286).- Untersuchung gegen eine Diebesbande im Görlitzer Kreis (Bl. 290-299).- Hypotheken auf dem Rittergut Königshain (Bl. 300-303).- Apotheke in Muskau (Bl. 308-310).- Bürgerschaft in Muskau gegen die Herrschaft wegen der Rekrutengelder (Bl. 311-318).- Bürgerschaft in Muskau gegen die Herrschaft wegen des Bierstreits (Bl. 319-328).- Exemtion des Münzmandats von 1732 bei Zöllen, Akzisen und Posteinnahmen (Bl. 329-330).- Beitrag der Seidau zu extraordinären Gewerbesteuern (Bl. 331-334).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:32 MEZ
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