A Rep. 039-05-03 Gemeindeverwaltung Grunewald (Bestand)
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A Rep. 039-05-03
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 3 Bezirksverwaltungen und ihre territorialen Vorgängerbehörden >> A 3.1 Magistrate, Amts-, Guts- und Gemeindeverwaltungen >> A Rep. 039 Magistrat, Amts-, Guts- und Gemeindeverwaltungen Bezirk Wilmersdorf vor 1920
1907 - 1911
Vorwort: A Rep. 039-05-03 Gemeindeverwaltung Grunewald
1. Behördengeschichte
Grunewald ist ein Ortsteil im Westen des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf und wurde nach dem gleichnamigen Forst Grunewald benannt.
In den 1880er-Jahren verkaufte der Preußische Staat nach persönlicher Intervention von Reichskanzler Otto von Bismarck 234 Hektar des Forstes Grunewald an ein Bankenkonsortium, das sich zum Ziel gesetzt hatte, nach dem Muster der überaus erfolgreichen Villenkolonien Alsen und Lichterfelde ein noch aufwändiger angelegtes Wohnviertel zu errichten. Es entstand die spätere "Millionärskolonie Grunewald". In diesem Zusammenhang wurde auch der Kurfürstendamm ausgebaut und so entstand seit 1889 an seinem westlichen Ende ein neues nobles Wohnviertel, die Villenkolonie Grunewald.
In großer Zahl wählten Unternehmer, Bankiers, Akademiker und Künstler, das attraktive Gelände zum Wohngebiet
Bei der Eingemeindung nach Groß-Berlin 1920 wurden 6449 Einwohner in Berlin-Grunewald Landgemeinde und 507 Einwohner in Berlin-Grunewald Forstgutsbezirk gezählt.
Übernommen von: http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Grunewald
2. Bestandsgeschichte
Im Jahre 2009 wurde die einzige überlieferte Akte der Gemeindeverwaltung in Augias verzeichnet.
Der Bestand umfasst 1 Akten, 0.15 [lfm] über einen Zeitraum von 1907 - 1911.
Die Benutzung erfolgt über Findbuch und Datenbank.
Der Bestand wird wie folgt zitiert: A Rep. 049-05-03, Nr. …
3. Literatur- und Quellenverzeichnis
Welz, Eberhard: Grunewald-Chronik Simon-Dr. (1974)
Kohut, Oswald: Aus der Geschichte der Kolonie Grunewald (1957)
Voranschläge über die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde Grunewald im Kreis Teltow (1911, 1913, 1914, 1915, 1918, 1920)
Die Villencolonie Grunewald Facaden, Innenräume, Details und Grundrisse der interessantesten in der Landgemeine Grunewald aufgeführten Villen. - Hessling Verl. (o.J.)
Die Hausbesitzer der Villenkolonie Grunewald von der Gründungszeit (1889) bis 1943 Selbstverl. (1992)
Die Einwohner der Villenkolonie Grunewald 1943 Selbstverl. (1992)
Eigentümer und Mieter der Villenkolonie Grunewald in der Gründerzeit Selbstverl. (1989)
Behnke, Kristina: 100 Jahre Villenkolonie Grunewald 1889-1989 Möller (1988)
Milferstädt, Reinhard: Die Villenkolonie Grunewald Entstehung und Entwicklung eines großbürgerlichen Wohnquartiers im 19. Jahrhundert. - Selbstverl. (1987)
Wilmersdorf, Schmargendorf, Kolonie und Forst Grunewald Berlin-Wilmersdorf dargestellt im Kartenbild der Jahre von 1588-1938. - Selbstverl. (1983)
Sanatorium Grunewald Meisenbach, Riffahrth & Co. (ca. 1910)
Adressbuch der westlichen Berliner Vororte: Grunewald, Halensee-Wilmersdorf, Schmargendorf, Dahlem, Schlachtensee, Nikolassee, Wannsee und Grunewald-Forst. Auf Grund amtlicher Quellen Grunewald-Echo (1904) (1905)
Das Bismarck-Denkmal in der Villen-Kolonie Grunewald bei Berlin (1897) Signatur: Zs 60(1897)
Landhauskolonie Grunewald (1897)
100 Jahre Grunewald-Grundschule : Festschrift zum Schuljubiläum 1999 Festschrift zum Schuljubiläum 1999. - Selbstverl. (1999)
Achtzig Jahre Hildegard-Wegscheider-Oberschule Berlin-Grunewald 1909-1989. Festschrift. - (1990)
Festschrift (1909-1984) Hildegard-Wegscheider-Oberschule (Gymnasium)
vormals Bismarck-Lyzeum, später Johanna-von-Puttkamer-Schule. - (1984)
75 Jahre Walther-Rathenau-Oberschule Gymnasium (vormals Grunewald-Gymnasium) 1903-1978 Rimbach (1978)
Padberg, Wilhelm: 50 Jahre Walther-Rathenau-Schule (vormals Grunewald-Gymnasium) : 1903-1953 1903-1953. - Büxenstein (1953)
Festschrift anläßlich des fünfundzwanzigjährigen Bestehens der privaten jüdischen Waldschule Grunewald Selbstverl. (1937)
25 Jahre Grunewald-Gymnasium 1903-1928 Selbstverl (1928)
Das Realgymnasium und seine Aufgaben zum 10jährigen Bestehen des Realgtymnasiums in Berlin-Grunewald <1903-1913> den Eltern der gegenwärtigen und zukünftigen Schüler und dem Konsistorium der Anstalt, dargebracht vom Lehrerkollegium. - Zipplitt (1913)
Berlin, 2009 Ute Strauß
1. Behördengeschichte
Grunewald ist ein Ortsteil im Westen des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf und wurde nach dem gleichnamigen Forst Grunewald benannt.
In den 1880er-Jahren verkaufte der Preußische Staat nach persönlicher Intervention von Reichskanzler Otto von Bismarck 234 Hektar des Forstes Grunewald an ein Bankenkonsortium, das sich zum Ziel gesetzt hatte, nach dem Muster der überaus erfolgreichen Villenkolonien Alsen und Lichterfelde ein noch aufwändiger angelegtes Wohnviertel zu errichten. Es entstand die spätere "Millionärskolonie Grunewald". In diesem Zusammenhang wurde auch der Kurfürstendamm ausgebaut und so entstand seit 1889 an seinem westlichen Ende ein neues nobles Wohnviertel, die Villenkolonie Grunewald.
In großer Zahl wählten Unternehmer, Bankiers, Akademiker und Künstler, das attraktive Gelände zum Wohngebiet
Bei der Eingemeindung nach Groß-Berlin 1920 wurden 6449 Einwohner in Berlin-Grunewald Landgemeinde und 507 Einwohner in Berlin-Grunewald Forstgutsbezirk gezählt.
Übernommen von: http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Grunewald
2. Bestandsgeschichte
Im Jahre 2009 wurde die einzige überlieferte Akte der Gemeindeverwaltung in Augias verzeichnet.
Der Bestand umfasst 1 Akten, 0.15 [lfm] über einen Zeitraum von 1907 - 1911.
Die Benutzung erfolgt über Findbuch und Datenbank.
Der Bestand wird wie folgt zitiert: A Rep. 049-05-03, Nr. …
3. Literatur- und Quellenverzeichnis
Welz, Eberhard: Grunewald-Chronik Simon-Dr. (1974)
Kohut, Oswald: Aus der Geschichte der Kolonie Grunewald (1957)
Voranschläge über die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde Grunewald im Kreis Teltow (1911, 1913, 1914, 1915, 1918, 1920)
Die Villencolonie Grunewald Facaden, Innenräume, Details und Grundrisse der interessantesten in der Landgemeine Grunewald aufgeführten Villen. - Hessling Verl. (o.J.)
Die Hausbesitzer der Villenkolonie Grunewald von der Gründungszeit (1889) bis 1943 Selbstverl. (1992)
Die Einwohner der Villenkolonie Grunewald 1943 Selbstverl. (1992)
Eigentümer und Mieter der Villenkolonie Grunewald in der Gründerzeit Selbstverl. (1989)
Behnke, Kristina: 100 Jahre Villenkolonie Grunewald 1889-1989 Möller (1988)
Milferstädt, Reinhard: Die Villenkolonie Grunewald Entstehung und Entwicklung eines großbürgerlichen Wohnquartiers im 19. Jahrhundert. - Selbstverl. (1987)
Wilmersdorf, Schmargendorf, Kolonie und Forst Grunewald Berlin-Wilmersdorf dargestellt im Kartenbild der Jahre von 1588-1938. - Selbstverl. (1983)
Sanatorium Grunewald Meisenbach, Riffahrth & Co. (ca. 1910)
Adressbuch der westlichen Berliner Vororte: Grunewald, Halensee-Wilmersdorf, Schmargendorf, Dahlem, Schlachtensee, Nikolassee, Wannsee und Grunewald-Forst. Auf Grund amtlicher Quellen Grunewald-Echo (1904) (1905)
Das Bismarck-Denkmal in der Villen-Kolonie Grunewald bei Berlin (1897) Signatur: Zs 60(1897)
Landhauskolonie Grunewald (1897)
100 Jahre Grunewald-Grundschule : Festschrift zum Schuljubiläum 1999 Festschrift zum Schuljubiläum 1999. - Selbstverl. (1999)
Achtzig Jahre Hildegard-Wegscheider-Oberschule Berlin-Grunewald 1909-1989. Festschrift. - (1990)
Festschrift (1909-1984) Hildegard-Wegscheider-Oberschule (Gymnasium)
vormals Bismarck-Lyzeum, später Johanna-von-Puttkamer-Schule. - (1984)
75 Jahre Walther-Rathenau-Oberschule Gymnasium (vormals Grunewald-Gymnasium) 1903-1978 Rimbach (1978)
Padberg, Wilhelm: 50 Jahre Walther-Rathenau-Schule (vormals Grunewald-Gymnasium) : 1903-1953 1903-1953. - Büxenstein (1953)
Festschrift anläßlich des fünfundzwanzigjährigen Bestehens der privaten jüdischen Waldschule Grunewald Selbstverl. (1937)
25 Jahre Grunewald-Gymnasium 1903-1928 Selbstverl (1928)
Das Realgymnasium und seine Aufgaben zum 10jährigen Bestehen des Realgtymnasiums in Berlin-Grunewald <1903-1913> den Eltern der gegenwärtigen und zukünftigen Schüler und dem Konsistorium der Anstalt, dargebracht vom Lehrerkollegium. - Zipplitt (1913)
Berlin, 2009 Ute Strauß
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST
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