Friedrich Trebbow, Bürger zu Berlin; Marcus Antonius Carchesius, Syndikus der Stadt Schweidnitz, zu Reuthen ("ietzo zum Reuten") für Thomas Göde ("Goden"); und Hans Bardnick, [Bürger] zu Cölln an der Spree, für die Erben des Nicolaus Hönow ("de Hanen"), urkunden, daß sie mit Konsens Kurfürst Johann Georgs, Markgrafen von Brandenburg, dem Domstift Cölln ("dechanten, seniori und capittel gemein des neuen stiffts zw Coln an der Sprew") nachstehenden Anteil am Dorf Schönefeld ("Schonfelde") für eine Summe von 1434 [!] Talern verkauft haben: den Rittersitz mit 4 Freihufen, jeweils die Hälfte des Kirchlehens, des Gerichts und der Fischerei; von dem Hof und Hufen des Krügers Andreas Sorau je 12 Scheffel Roggen und Hafer, 12 Groschen Zins, 3 Hühner und den halben Fleischzehnt; von dem Hof und Hufen des Peter Driwitz je 16 Scheffel Roggen und Hafer, 6 Groschen Zins, 1 Huhn und den halben Fleichzehnt; von dem Hof und Hufen des Christoph Heise je 4 Scheffel Roggen und Hafer, 12 alte Pfennige, 1/4 Huhn und den halben Fleischzehnt; von dem Hof und Hufen des Jochen Schmeidicke je 16 Scheffel Roggen und Hafer, 6 Groschen Zins, 1 Huhn und den halben Fleischzehnt; von dem Hof und Hufen des Eitel Jürge, des Tobias Koch und des Christoph Brandes jeweils desgleichen; vom Kossätenhof des Augustin Lüdicke 3 Hühner; vom Hof des Kersten Fisch desgleichen. Sie weisen die Bauern an das Domstift und begeben sich aller Ansprüche aus den Gütern und Einkünften. "gegeben zw Berlin, dingstages in heiligen Osterfeiertagen, nach Christi [...] geburtt tausentfunfhundert und darnach im neunzigsten jhare"